Wie im letzten Gemeindebrief berichtet, hat das Konsistorium unserer Landeskirche Pfrarrerin Kübler in den Ruhestand versetzt. Sicher sind viele Menschen in unserer Gemeinde darüber traurig.
Frau Kübler hat im Laufe der letzten 12 Jahre viele Besuche und Gespräche zur Trauerbegleitung, zur Konfirmation, zur Taufe, zu Hochzeiten und auch sonst zur Seelsorge gemacht. Durch ihre eigenen schweren Schicksalsschläge hat sie ein besonderes Einfühlungsvermögen für die Sorgen und Nöte anderer gezeigt. Viele Menschen haben sie für ihre Zuwendung sehr geliebt.
Wir können dankbar dafür sein, dass Frau Kübler uns in der Gemeinde hat teilnehmen lassen an ihrem eigenen Leiden und ihrer Traurigkeit. Wir konnten von ihr lernen, dass Gott auch in der größten Not trägt und tröstet. Ihre Ausstrahlung machte es leichter, mit der Gewissheit der Auferstehung zu leben.
In vielen Gesprächen, Sitzungen, Verhandlungen, Gesprächsrunden hat sie mit den Mitverantwortlichen und Ehrenamtlichen in der Gemeinde an Entscheidungen für den weiteren Aufbau unserer Gemeinde gearbeitet und den Neubau der Kita ist eines der Ergebnisse.
Verkündigung des Wortes Gottes war ihre besondere Aufgabe und ihr ganz besonderes Anliegen. Es wurden wunderbare Gottesdienste gefeiert. Der Bibelgesprächskreis durfte nicht ausfallen. Auch der Konfirmandenunterricht mit den intensiven Wochenenden war ihr sehr wichtig.
Wir danken Frau Kübler von Herzen für die Zeit, die sie mit uns in der Gemeinde verbracht hat. Wir danken für alle Liebe und Zuwendung, für alle Arbeit, Zeit und Kraft, die sie uns gegeben hat. Wir sagen Danke, dass sie bei uns war.
Der Segen Gottes begleite Pfarrerin Kübler auf ihrem weiteren Lebensweg.