Seniorennachmittag 

Unser Seniorenkreis

 Jeden Donnerstag

 treffen sich Senioren unserer Gemeinde im Gemeindehaus.Für viele unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist der Weg zu diesem Nachmittagstreffen ein sehr wichtiges Vorhaben im Verlauf der Woche. Sie freuen sich, wenn sie sich sehen und haben viel zu erzählen und auszutauschen.

Um 14,30 Uhr

 beginnen wir mit einem Kaffeetrinken an schön gedeckten Tischen.Anschließend setzen wir uns in einem Kreis zusammen und behandeln ein Thema. Es wird jeweils von einer der Mitarbeiterinnen aus dem Team vorbereitet und gestaltet.Die Feste des Kirchenjahres bestimmen die geistlichen Themen. Außerdem werden aktuelle Befindlichkeiten, Ereignisse in Gemeinde und Kirche und in unserer Stadt Berlin, Fragen  der Politik und Gesellschaft behandelt. Auch Biografien von Schriftstellern, Liederdichtern oder sonst interessanten Menschen der Vergangenheit werden vorgestellt. Es sind immer sehr lebhafte Gespräche, an denen sich viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer engagiert beteiligen.Aber auch die Sicherheit im Alltag, in Wohnung und Verkehr, und die Gesundheit spielt eine Rolle. Dazu werden immer wieder Fachleute eingeladen. Es wird auch gerne Musik gehört und die Freude an Gesangssolistinnen und dem Kinderchor der Gemeinde ist groß.Es sind sehr abwechslungsreiche Nachmittage. 

Um 16,30 Uhr

 gehen alle erfüllt von den Gesprächen nach Hause und freuen sich auf den nächsten Donnerstag.Wir machen auch ein oder zwei Ausflüge im Jahr – meist eine Dampferfahrt – .Ein Höhepunkt des Jahres ist immer die Lichterfahrt in der Adventszeit.Das Vertrauen untereinander ist groß geworden und so sprechen die Teilnehmerinnen auch Nöte und Sorgen an und helfen sich gegenseitig. Zu unserer Freude gehören auch Männer zu der Gruppe. Über einige „mutige“ Männer mehr würden sich alle sehr freuen.Gegen ein kleines Entgeld für unseren Gemeindebus holt unser Zivi auch gerne von zu Hause ab und bringt wieder zurück.  

 

Wir laden herzlich zur Teilnahme an den Donnerstag Nachmittagen ein.

. Das Team für die Donnerstage:      Pfarrerin B. Schöne , Frau U. Knecht,                        Frau E. Sommhammer,  Frau T. Schult    

 

 

 

 

       

Wohl auf in Gottesschöne Welt –

Seniorenausflug am 16.Juli 2015 in die Niederlausitz, Stadt Luckau und das Dorf Goßmar

 

Unsere Bustour mit 50 Leuten führte uns wieder in die Mark Brandenburg. Viel Wissens- und Sehenswertes erwartete uns wieder hier. Vorbei an reifen Kornfeldern und in voller Blüte stehenden Sonnenblumenfeldern steuerten wir den ersten Stopp,die Stadt Luckau, an. Urkundlich erwähnt wurde sie schon 1276; sehr wohlhabend mit Stadtrecht 1432, so war es im Stadtplan zu lesen.Herrliche alte Häuser aus der Barockzeit waren zu bewundern. Umgeben von einer 1800 m langen Stadtmauer mit Stadtgraben ist die Altstadt und mittendrin das klassizistische Rathaus. Leider war die gotischeHallenkirche wegen Umbauarbeiten geschlossen und wir konnten die herrliche barocke Orgel nicht bewundern. Vor den Toren der Altstadt befindet sich ein 200 Jahre altes Gefängnis, das noch zu DDR-Zeiten als JVA genutzt wurde. Der Hausmannsturm, ein Aussichtsturm mit Blick auf die Felder zu den Sammelstellen seltener Vogelarten und tausenden von Kranichen auf dem Weg in ihre Winterquartiere, war zu bestaunen.Nach kurzem Aufenthalt ging es weiter in die Tagebaugebiete Richtung Goßmar, wo wir schon erwartet wurden von Familie Kolknitz und der„Schlemmerstube“. Begrüßt mit einem Hollunderlikör –natürlich selbst gemacht, genau wie das altdeutsche Buffet. Die Gerichte aus der alten Zeit ließen bei uns Erinnerungen wach werden.Nicht nur, dass die Wirtin selbst kocht mit Produkten aus eigenem Anbau, sie führte uns auch noch in die Geschichte des Dorfes Goßmar ein, gab Bericht ab über den Aufbau der Kirche, den Kampf um jeden Sack Zement bis zum Ausbau des Turmes. Mit der Diakonin zusammen gab es eine kurze Andacht, die mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Geh’aus mein Herz  und suche Freud“ ausklang. Auf der Rundfahrt erlebten wir mit launigen Erklärungen die Veränderungen vom Tagebau (inBetrieb bis 1991) zur Seenlandschaft und Naturschutzgebiet, unterstützt von der Sielmann-Stiftung. Eine mit 300 ha Fläche bemerkenswerte Anlage. Da die Milchwirtschaft groß geschrieben wird,entstanden auch drei Biogasanlagen in dieser Region. Grünschnitt,Lupinen und Tierfutterpflanzen sind Eiweißlieferanten. Für Winterfutter wurden große Ablageflächen geschaffen; aus diesen Jauchefeldern (60° heiß) entwickeln sich Gase (entstehende Blasenwerden „Puppe“ genannt), die in das Werk geführt und als wiederverwertbare Energie genutzt werden Der Trockenausstoß wiederum wird als Dünger auf die Felder gebracht, kein schädlicher Rückstand belastet mehr die Umwelt. Es gäbe noch viel Bemerkenswertes zu berichten.

Zurück im Dorf gab es noch ein herrliches Kaffeetrinken und Musik, alle sangen mit! Einfach toll diese Fahrt. Einen herzlichen Dank an unseren Busbetreuer Herrn  Fahlke und den Busfahrer, sowie an Frau Schult für dieses lehrreiche Erlebnis.

U. Knecht