Fürchtet Euch nicht!



Aus: The story o f the Bible from Genesis to Revelation. Quelle: wikimedia commons

Liebe Besucher unserer Website,

„Fürchtet Euch nicht!“ Dieser vielleicht schönste Satz der Weihnachtsgeschichte kommt von ganz weit her, vom Himmel zu uns zur Erde, überbracht von einem Engel, geschickt zu uns Ängstlichen.

Von überall kommen Demagogen und Mahner und versuchen, uns Angst zu machen. Vor der ungewissen Zukunft, vor ungelösten Problemen, vor anderen Menschen. Doch der Engel ruft „fürchtet Euch nicht“, zu den Hirten auf dem Felde, zu uns. Die Hirten gehen einfach los, nach Bethlehem. Können wir das auch? Einfach losgehen, ohne zu wissen wohin der Weg uns führt? Können wir der Angst widerstehen und nach den Möglichkeiten suchen?

Wir können an der Fantasie festhalten, in deren Licht vieles ganz anders sein könnte. Wir können den Miesmachern widerstehen, die nur sagen: „Da kann man sowieso nichts machen!“ Wir können uns mit offenen Augen unserer eigenes Bild machen und angeblich „alternativlose“ Entscheidungen hinterfragen. Wir können den Mut finden, in uns und unsere Mitmenschen Vertrauen zu setzen. Vertrauen darauf, dass uns etwas gelingt, dass wir etwas ändern können.

Der Engel verkündet Hoffnung: „Euch ist heute der Heiland geboren!“ Hoffnung auf eine bessere Welt. Hoffnung auf ein besseres Leben. Hoffnung auf den von den Himmlischen Heerscharen verheißenen „Friede auf Erden“. Diese Hoffnung ermutigt uns, den Kopf aus dem Sand zu ziehen. Mit der Geburt diese Kindes beginnt alles neu, alles ist wieder offen. Wir sollen nicht verzagen. Wir sollen uns nicht fürchten, sondern Ausschau halten nach Zeichen der Hoffnung. Auch da, wo wir keine erwarten.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest.

Ihre Johann-Sebastian-Bach-Kirchengemeinde