Wahlen zum Gemeindekirchenrat am 03.11.2019



In unserer Gemeinde werden 3 Älteste neu gewählt 

 

In unser Gemeinde werden 3 Älteste am Sonntag, den 03. November 2019, von 9:00 bis 10:00 Uhr und von 11:30 bis 18:00 Uhr im Gemeindehaus neu gewählt. Die Wahlhandlung ruht in der Zeit des Gottesdienstes zwischen 10:00 und 11:30 Uhr. Vom 07. Oktober bis zum 30. Oktober 2019 können Anträge zur Briefwahl während der Bürozeiten in der Küsterei gestellt werden.

Vom 07.10.2019 bis 21.10.2019 liegt das Wahlberechtigungsverzeichnis in der Küsterei zur Auskunfterteilung bereit. Jeder hat das Recht nachzufragen, ob und mit welchen Angaben sie oder er in das Verzeichnis eingetragen ist. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin unter 030-8174047. Wer wahlberechtigt, jedoch nicht dort eingetragen ist, hat das Recht, bis spätestens 21.10.2019 schriftlich Beschwerde wegen Nichteintragung einzulegen. 

Für das Amt einer Ältesten oder eines Ältesten bewerben sich zur Gemeindekirchenratswahl folgende Gemeindeglieder:

 

Mein Name ist Edith Förster, ich bin Mutter von drei Söhnen und Großmutter von drei Enkeln. Geboren wurde ich vor 76 Jahren in Karlsruhe, aufgewachsen in Eberbach am Neckar, wo ich auch mit meinem Mann bis zu unserem Umzug nach Berlin vor 28 Jahren lebte. In der Johann-Sebastian-Bach-Kirchengemeinde fühlten wir uns sofort sehr wohl und geborgen. Ehrenamtlich war ich viele Jahre als Elternsprecherin und Vorsitzende des Fördervereins der Goethe-Oberschule tätig. 10 Jahre lang, bis 2017, arbeitete ich als Lese- und Lernpatin in einer Tempelhofer Grundschule.

Von 2013-16 war ich gewählte Ersatzälteste im GKR. Seit 2018 bin ich dort berufenes und beratendes Mitglied. Meine Tätigkeit beim Besuchsdienst, beim Ausrichten des regelmäßig stattfindenden Geburtstagskaffees, sowie der sonntägliche Kirchdienst als Lektorin bereiten mir viel Freude. Gerne würde ich diese Aufgaben fortführen und weitere Aufgaben übernehmen.

  

Holger Fröhlich, geb. am 01.01.1953 in Berlin, verheiratet, zwei Söhne, Dipl.-Verwaltungswirt. Schul- und Berufsausbildung sowie Studium in Berlin, zuletzt tätig als Oberrechnungsrat beim Rechnungshof von Berlin.

Mein Handeln ist beeinflusst von der Erkenntnis: Andere haben vor uns gesät, andere werden nach uns ernten. Mir liegt die Zukunft der Gemeinde am Herzen. Deshalb gehöre ich seit 1998 dem Gemeindekirchenrat an. Mein Bestreben ist es, die Kirchengemeinde „wetterfest“ zu machen, was die Finanzen und die Baulichkeiten angeht, damit sie im bisherigen Umfang selbständig bleiben kann.

Seit vielen Jahren kümmere ich mich um die Finanzen der Kirchengemeinde, sei es Haushaltsplanung, Jahresabschluss oder Inventur. Im Haushaltsausschuss des Kirchenkreises, der über beträchtliche Zuschüsse des Kirchenkreises an die Gemeinden für die bauliche Unterhaltung und Sachmittelanträge entscheidet, vertrete ich die Kirchengemeinde. Nicht nur wegen zuletzt konjunkturell guter Jahre und des Zuzugs neuer Gemeindeglieder geht es unserer Kirchengemeinde vergleichsweise gut. Hier zeigt sich der Erfolg nachhaltigen Handeln von Generationen. Nunmehr aber trifft auch uns mehr und mehr der Rückgang der Zahl der Gemeindemitglieder, was uns zumindest mittelfristig finanziell herausfordern wird. Die kirchlichen Regeln im Haushaltsbereich sind komplex, ein erfolgreiches Handeln erfordert Sachkenntnis und Erfahrung.

Viel Zeit nimmt auch die Arbeit für die bauliche Unterhaltung der Gebäude und des Grundstücks in Anspruch. Da gibt es ständig für mehrere Probleme bzw. Dinge Lösungen zu bewerkstelligen. Projekte, für die Zuschussanträge zu stellen sind, erfordern Umsicht und einen langen Atem. Ich gehöre dem Personalausschuss der Kirchengemeinde an, der Vorstellungsgespräche insbesondere für benötigtes Kita-Personal führt. Meine berufliche Erfahrung im Bereich des Arbeitsrechts bringe ich auch im Gemeindekirchenrat ein. Ich bin Mitglied des Fördervereins der Kirchengemeinde und engagiere mich in ihm als 2. Vorsitzender. Die Bedeutung der Kirchenmusik, der „Kinder- und Jugendarbeit“, insbesondere der Kita, und der Angebote für die Senioren ist mir bewusst.

Wenn Sie es wünschen, stelle ich mich auch in den nächsten sechs Jahren in den Dienst der Gemeinde.

  

Mein Name ist Christiane Rickert-Heybach. 1971 in Hamburg geboren, gelangte ich über Stationen in Kenia (soziales Jahr) und Heidelberg (Ausbildung zur Krankenschwester) im Jahr 1998 nach Berlin. Das hier begonnene Studium der Erziehungswissenschaften und Afrikawissenschaften schloss ich mit dem Magister ab. Seit einigen Jahren arbeite ich mit Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf an einer Schule in Lankwitz. Ehrenamtlich engagiere ich mich für Kinder weltweit im Arbeitskreis Berlin der Kindernothilfe. Des Weiteren begleite ich Jugendliche in der Wadzek-Stiftung bei ihren Hausaufgaben.

Seit 11 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Lichterfelde. Durch die Konfirmationszeit unserer Kinder und die Chorproben beim Gospelchor ist eine gute Beziehung zur Johann-Sebastian-Bach Kirchengemeinde gewachsen. Dazu unterstütze ich den Besuchsdienst bei den Geburtstagsbesuchen älterer Gemeindemitglieder und genieße das Zusammensein beim Frauentisch. Im vergangenen Jahr wurde ich vom Gemeindekirchenrat gebeten, die Sitzungen beratend zu unterstützen. Das habe ich gern getan und konnte einen guten Einblick in die Arbeitsbereiche und Entscheidungsprozesse der Gemeinde gewinnen.

Gerade der respektvolle und wertschätzende Umgang in der Gemeinde bewegt mich zu meiner Kandidatur. Daran möchte ich mitarbeiten - dieses positive Wirken und christliche Miteinander in der Gemeinde zu erhalten, aber auch daran, Neugestaltungen zu wagen in einer Zeit, in der Kirche und christlicher Glaube gesellschaftlich an Bedeutung zu verlieren scheinen.

Es ist mir ein Anliegen, die Vielfalt der Gemeinde - von Kindern und Jugendlichen bis zu den Senioren*innen und natürlich den Musikliebhaber*innen - im Blick zu haben und das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde zu stärken.

  

Wolfgang Schäller, 42 Jahre, verheiratet, 1 Sohn (13 Jahre), Lehrer.

Seit drei Jahren lebe ich mit meiner Familie in Berlin. Dieses Jahr wurde mein Sohn Paul konfirmiert und während seiner Konfirmandenzeit entstanden die ersten Kontakte zur Evangelischen Johann-Sebastian-Bach-Kirchengemeinde.

Nachdem ich nun vor Kurzem gefragt wurde, ob ich für die Gemeindekirchenratswahl kandidieren würde, habe ich mich zur Bewerbung entschlossen, da ich aus meiner Arbeit weiß, wie wichtig Orientierung im Leben ist. Die Kirchengemeinde und christliche Werte können hierbei wichtige Perspektiven bieten.

Wenn ich gewählt werde, möchte ich ein offenes Ohr für die Bedürfnisse aller Menschen in unserer Gemeinde haben und meine Interessen und Stärken zum Wohle aller einbringen. Ich arbeite gerne im Team, bin zuverlässig, kann gut organisieren und packe auch ganz gerne praktisch mit an. Deshalb kann ich mir beispielsweise die Mitarbeit bei der Instandhaltung und Pflege von Haus und Hof sehr gut vorstellen.

  

Mein Name ist Katja Tobolewski. Ich bin verheiratet und Mutter. Mit meiner Familie wohne ich seit 20 Jahren in Teltow. Seit zwölf Jahren bin ich Mitglied des Gemeindekirchenrates der Johann-Sebastian-Bach-Gemeinde und seit ca. einem Jahr Kreissynodale. Ich stelle mich jetzt zur Wiederwahl, da ich mich auch weiterhin gerne in diesem Gremium engagieren möchte. Seit ca. 15 Jahren engagiere ich mich auch in der Arbeit mit Kindern unserer Gemeinde. Zusammen mit der Pfarrerin gestalte ich die Kinder- und Kita-Gottesdienste und die Kinderkirche am Samstag. Seit sechs Jahren leite ich eine Theatergruppe für Kinder ab 10 Jahren für die ich auch die Stücke schreibe. Seit April 2012 bin ich außerdem ehrenamtlich als Lektorin für unsere Gemeinde berufen.

Ich bin gelernte Krankenschwester. Nach der Berufsausbildung studierte ich an der Evangelischen Fachhochschule Berlin Sozialpädagogik.