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Psalm, Liedauswahl, Andacht und Gebet von Pfarrerin Brigitte Schöne

 

Bild von Pezibear auf Pixabay

 

Augen zu und durch – aber nicht ohne Vertrauen

Ein auf und ab und auf und ab… seit einem Jahr geht dieser Wechsel nun schon. Ein Jahr voller Emotionen. Schrecken und Ängste und viele Belastungen wechseln sich mit den Lichtblicken und Hoffnungen. Im Moment sind wir wohl eher wieder in einem Tal der Emotionen. Gott fühlt sich fern an. Den Hoffnungsgebern scheinen die Worte zu fehlen. „Woher kommt mir Hilfe?“ fragen viele und nehmen dabei – sicher unwissend – Jahrtausende alte Worte aus dem Psalm 121 auf. Biblische Worte und uralte weise Texte können Zuflucht sein und Angebot. Ein Angebot, aus ihnen zu schöpfen: Orientierung, neue Kraft, Zuversicht.

Die biblischen Texte am heutigen Sonntag scheinen erstmal kein Mantel zu sein für uns in schutzloser Zeit. Es ist ein harter Gott und ein blinder Gehorsam, den die Texte am heutigen Sonntag Judika beschreiben: Ein Gott, der Ungehorsam mit Strafen schlägt und Hiob unverdient in Unglück stürzt. Ein Gott, der Jesus abverlangt, als Opfer in den Tod zu gehen. Dunkel ist dieser Gott und fern. Bleibt es aber dabei? Bleibt es bei einem so fernen harten Gott? Da weist uns Hiob den Weg, der doch wieder zu Vertrauen fand und der Dinge harrte, die da doch bestimmt noch kommen würden.

Liebe Leserinnen und Leser, seien Sie gegrüßt.

 

Psalm 43

Schaffe mir Recht, Gott,
und führe meine Sache wider das treulose Volk
und errette mich von den falschen und bösen Leuten!
Denn du bist der Gott meiner Stärke:
Warum hast du mich verstoßen?
Warum muss ich so traurig gehen,
wenn mein Feind mich drängt?
Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten
und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,
dass ich hineingehe zum Altar Gottes, /
zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist,
und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.
Was betrübst du dich, meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,
dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

 

Gebet

Guter Gott, du bist die Hoffnung der Bedrängten:
Sieh freundlich auf deine Menschen,
bewahre uns in der Zeit
und leite uns dereinst in die Ewigkeit.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, der mit dir und dem heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Liebe Gemeinde,

durchkommen durch diese schwerste Zeit? – „Ja, das können wir!“ sagen die Jünger zu Jesus. Und gern würden sie dafür einmal geehrt werden. Jesus rückt ihr Denken zurecht: Durchkommen werdet ihr. Geehrt vielleicht auch. Doch steht den anderen Menschen helfend zur Seite. Dienst tun für den Nächsten, so wie Jesus selbst es bis zum Letzten vormachte. Das hören wir nun im 10. Kapitel des Markusevangeliums:

 

Evangelium

Das Evangelium des heutigen Sonntags steht im Markusevangelium, Kapitel 10, Verse 35 - 45.

Da gingen zu ihm Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, und sprachen zu ihm: Meister, wir wollen, dass du für uns tust, was wir dich bitten werden. Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich für euch tue? Sie sprachen zu ihm: Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir. Jesus aber sprach zu ihnen:

Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde; zu sitzen aber zu meiner Rechten oder zu meiner Linken, das zu geben steht mir nicht zu, sondern das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist.

Und als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.

 

Lied

O Mensch, bewein dein Sünde groß (EG 76)

1) O Mensch, bewein dein Sünde groß,
darum Christus seins Vaters Schoß
äußert und kam auf Erden;
von einer Jungfrau rein und zart
für uns er hier geboren ward,
er wollt der Mittler werden.
Den Toten er das Leben gab
und tat dabei all Krankheit ab,
bis sich die Zeit herdrange,
dass er für uns geopfert würd,
trüg unsrer Sünden schwere Bürd
wohl an dem Kreuze lange.

2) So lasst uns nun ihm dankbar sein,
dass er für uns litt solche Pein,
nach seinem Willen leben.
Auch lasst uns sein der Sünde feind,
weil uns Gotts Wort so helle scheint,
Tag, Nacht danach tun streben,
die Lieb erzeigen jedermann,
die Christus hat an uns getan
mit seinem Leiden, Sterben.
O Menschenkind, betracht das recht,
wie Gottes Zorn die Sünde schlägt,
tu dich davor bewahren!

 

Andacht

Liebe Gemeinde, liebe Lesende,

Hiob hat genug.

Hiob war ein wohlhabender, angesehener Mann, dem Gott selbst bescheinigt hatte, dass er „unschuldig und redlich, gottesfürchtig und das Böse meidend“ sei (Hiob 1,8). Er aber wurde zum Gegenstand einer Wette zwischen Gott und Satan. So erzählt es das biblische Buch Hiob. Gott erlaubt, Hiobs Frömmigkeit zu prüfen. Und der Satan sorgt dafür, dass Hiobs Leben auf brutale Weise zerstört wird. Besitz und Frau und Kinder werden ihm genommen, und er selbst wird mit schlimmer Krankheit geplagt. So finden ihn die Freunde vor, die sich zu ihm aufgemacht haben, ihm beizustehen. Die Freunde sind jedoch kein Beistand für Hiob. Sie glauben, es muss an Hiob liegen. Sie glauben, an irgendeiner Stelle muss Hiob doch Gottes Gesetze verletzt haben und sein Zustand sei nun das Ergebnis seines Tuns oder auch Nichttuns. So dachten sie es zu der Zeit. Doch Hiob wehrt sich gegen ihre Ratschläge. Ratschläge sind eben nicht selten auch Schläge – das erfährt er hier und ihre Reden kränken ihn zutiefst und diese Erfahrung kommt zu allem noch dazu. In der Mitte des Buches Hiob lesen wir nun die Verse, die uns heute als Text zum Nachdenken und zur eigenen Orientierung gegeben sind, und aus denen gute Botschaft kommen soll.

Hiob spricht:

Alle meine Getreuen verabscheuen mich, und die ich lieb hatte, haben sich gegen mich gewandt. Mein Gebein hängt nur noch an Haut und Fleisch, und nur das nackte Leben brachte ich davon. Erbarmt euch über mich, erbarmt euch, ihr meine Freunde; denn die Hand Gottes hat mich getroffen! Warum verfolgt ihr mich wie Gott und könnt nicht satt werden von meinem Fleisch? Ach dass meine Reden aufgeschrieben würden! Ach dass sie aufgezeichnet würden als Inschrift, mit einem eisernen Griffel und mit Blei für immer in einen Felsen gehauen! Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. Nachdem meine Haut noch so zerschlagen ist, werde ich doch ohne mein Fleisch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.

Hiob hat genug. Er kann seine Sicht – dass er unschuldig leidet – nicht aufgeben. Weil er niemanden sieht, der ihm zu seinem Recht verhelfen könnte, wünscht er sich, dass die Worte aufgeschrieben und damit bewahrt blieben, für eine andere Zeit, ihn überdauernd, um von und für ihn zu zeugen. Er hört nicht auf zu klagen. Denn nur im Klagen kann er sich treu bleiben: `Ich bin doch ein Mensch Gottes! Ich habe doch mein Leben angenommen, die Gaben genutzt, „Gott sei Dank“ gesagt und dankbar zurückgegeben. Habe getan, was ein Mensch mit seinem Leben bestenfalls tun sollte. Und mit dem, was mir geschieht, verletzt es doch so viele andere gleich mit. Meine Frau, meine Kinder…was wurde aus ihnen? …`

Mit Hiob mitzudenken, sich seine Situation ans Herz gehen zu lassen, führt sehr schnell ins Mitklagen. Denn wir wissen um so viele Situationen im Leben, die zutiefst unverständlich sind. Wir wissen um tiefes Leid. Weil wir es selbst erlebt haben, möglicherweise gerade erleben. Weil wir andere so leiden und fragen und ringen sehen. Und wir fühlen diese Einsamkeit, diese Verlassenheit von Gott und der Welt mit. Warum das? Wozu so? … Als Zuschauende, Mitfühlende möchten wir aufhalten und Ausgleichen und Wieder-gut-machen, und zugleich spüren wir zutiefst unsere Grenzen. Nein, es ist nicht auszugleichen, wenn den jungen Töchtern die viel zu früh gestorbene Mutter fehlt. Es ist nicht auszugleichen, wenn die Versuche, einem Virus zu wehren, jemandem die lange aufgebaute Existenz, die Lebensgrundlage zerstört.

Viele haben genug. So wie Hiob genug hatte.
„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?“ fragt der Betende im 121. Psalm. So fragt Hiob. So fragen Menschen unter uns. Ja, sie fragen und sie klagen und sie schreien ihre Verzweiflung heraus. Und wer so tut - an ein Gegenüber gerichtet – hat noch immer eine Erwartung. Es ist die Hoffnung, dass da doch noch etwas kommen möge und kommen könnte.

Hiob redet so zu Gott. Er hat es sichtbar und hörbar noch immer nicht aufgegeben mit Gott. Und in seine menschenverlassene Situation hinein ist es wie ein Aufblitzen, wenn er plötzlich sagt: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“ Woher kommt dieser Gedankenblitz? Aus welcher Quelle gelangt dieser Moment von Vertrauen zu ihm? Er hat nicht mehr - aber auch nicht weniger- als Gott als Gegenüber. Ihn spricht er an und zu ihm rettet er sich…
Ist es Gott? Hiob verlässt sich darauf - und nur darauf – in dieser finstersten Situation seines Lebens. Und diese Vertrauensinsel wird ihm zur Rettungsinsel, auf die er sich nun immer wieder, sicher immer auch mühsam und mit letzter Kraft, ziehen wird. Er erfährt: Gott verlässt nicht und lässt nicht, was sein ist. „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ sagt er. Er weiß, dass er heraus- und weitergeführt wird. Wohin, das überlässt er Gott.

Was ist nun mit den Freunden? Muss es nicht furchtbar sein, hilflos daneben zu stehen? Muss es nicht kränkend sein, den Freund nicht mehr zu erreichen und mit den eigenen Überzeugungen nicht weiter zu kommen? Es macht doch selbst hilflos, wenn mein Überzeugungs- und vielleicht auch Glaubensgebäude nicht trägt. Vielleicht öffnen sie sich nun für ein neues Nachdenken. Vielleicht gelingt das auch uns, wenn wir an unsere Grenzen kommen: Dass wir nicht aufhören zu suchen und zu fragen, was nun gut wäre und was trägt.

Vielleicht hätte es Hiob einfach gereicht, wenn sie seine Hilflosigkeit ausgehalten hätten ohne zu vieles besser wissen zu wollen. Wenn sie einfach bei ihm gewesen wären, ein Mensch daneben sozusagen. Oder wenn sie ihm etwas gekocht hätten, ihn berührt, ihre Tränen gezeigt … Jesus sagt seinen Jüngern, so hörten wir im heutigen Evangelium, dass sie Dienende sein mögen. Ihre Haltung soll nicht sein, alles zu wissen, sondern zu schauen, was gebraucht wird.

Ich glaube fest, dass wir gerade so miteinander durch die Verzweiflungen unseres Lebens kommen und auch durch diese gerade so bedrückende Zeit.

Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen

 

Gebet

(mit Hiob 19,19-27)

Verborgener Gott,
den es nicht gibt, wie es etwas geben kann,
du bist nicht dort, wo wir dich zu wissen meinen.
Doch geschiehst du, wo wir dich vermissen.

Erweise deine Nähe,
wo nichts und niemand mehr nah ist,
wo es nichts mehr zu hoffen gibt,
wo Lebensgerüste zerfallen.

Erweise deine Nähe,
wo Worte und Verstehen enden,
wo das Wort „Gott“ nichts mehr sagt,
wo der Glaube ins Offene fällt.

Erweise deine Nähe,
wo das Elend zu groß ist, um es zu begreifen,
wo das Dunkel ohne Widerspruch regiert,
wo die tiefe Nacht alle Gewissheiten raubt.

Erweise Deine Nähe,
wo der Tod den Abschied von allem fordert
und Menschen zwingt,
sich selbst zu verlassen.

Erweise Deine Nähe,
wo Menschen selbstlos lieben und das Gute tun,
ohne es sich anzurechnen,
ohne sich besser als andere zu fühlen,
weil sie dir allein in sich Raum geben.

Erweise Deine Nähe,
wo du fern bist,
bei denen, die sich selbst überheben,
die andere dem eignen Vorteil opfern,
die keine Gnade und keine Vergebung kennen.

Verborgener Gott,
du fehlst uns
und wir ahnen doch,
dass du uns näher bist, als wir es fassen,
näher als wir uns selbst.
So werden wir still vor dir.

Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt
und als der letzte wird er sich über den Staub erheben.
Ich selbst werde ihn sehen,
meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder.

So beten wir, wie Christus uns gelehrt hat:

Vaterunser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

Segen

Gott segne Dich und er behüte Dich.
Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht und gebe dir Frieden. Amen.

 

Mit herzlichen Grüßen, Pfarrerin Brigitte Schöne

Teilen Sie mir gern Ihre Gedanken zum Gottesdienst oder Ihre Anregungen mit - ich freue mich:. Oder melden Sie sich einfach: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Anruf: 030-84850080 (mit Anruf-beantworter)

Informationen: Wir feiern wieder Andachten (Kurzgottesdienste)! Jeden Sonntag um 10 Uhr, bei Bedarf auch um 11 Uhr. Bitte melden Sie sich dazu über unsere Website an: www.bach-kirchengmeiende.de/anmleden Oder telefonisch unter 030-8174047 (bis Freitag 12 Uhr) oder unter 03084850080 (mit Anrufbeantworter).

Am 28.03.21, Palmsonntag, findet die Andacht statt mit Pfr. Martin Ost und Alain Brun-Cosme (Orgel).

 

Kollektensammlung

Die Kollekte heute ist bestimmt für die kirchliche Arbeit unserer Partnerkirche in Tansania. In Tansania braucht die diakonische Arbeit unserer Partnerkirche, der Evangelisch-Lutherischen Kirche, massive Unterstützung. Schulen, Krankenhäuser, Waisenheime oder Tageseinrichtungen erwirtschaften keine Einkommen. Kirchliche Einrichtungen werden vom Staat benachteiligt. Sie haben aber im Land einen sehr guten Ruf, wie z. B. das Krankenhaus in Matema oder das Straßenkinderzentrum in Huruma. Ihr guter Standard kann nur durch Unterstützung aus Übersee aufrechterhalten werden.

Das Berliner Missionswerk hilft mit, dass die Krankenhäuser in Matema und Itete mit einem Computersystem ausgestattet und die Operationssäle modernisiert werden. In Huruma werden Kinder in einem kirchlichen Zentrum betreut und nach ihren Begabungen gefördert. Durch Ihre Hilfe unterstützen Sie die traditionell hervorragende diakonische Arbeit unserer Geschwister in Tansania.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.berliner-missionswerk.de/partner-projekte-weltweit/tansania

Ebenso sammeln wir für die Kirchenmusik in unserer Gemeinde.


Spendenkonto: IBAN: DE34 5206 0410 1803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Kennwort: Kollekte 21.03.2021

Wir leiten Ihre Kollekte zu 100% weiter! Gern senden wir auch eine Spendenbescheinigung zu.

 

Gebete der Konfis während der Konfirmationsvorbereitung am 16.3.2021

Bitte nehmen Sie unsere Konfis und ihre Anliegen in ihr Gebet auf.

Danke Gott!

- Danke, dass meine Familie und ich diese Zeit bis jetzt so gut durchgehalten haben und noch keiner von uns krank geworden ist.
- Ich bin dankbar dafür, dass ich auch in der Corona-zeit noch etwas lernen kann.
- Ich bin dankbar, dass ich meinen Freund noch sehen kann und mit ihm reden kann und nicht ganz alleine bin.
- Ich bin dankbar dafür, dass mich Leute letzte Woche unterstütz haben.
- Ich bin dankbar dafür, dass ich mich trotz Corona mit einer Freundin treffen kann und reiten darf. Zudem freue ich mich, dass ich meinen Geburtstag mit einer Freundin feiern durfte.
- Ich bin dankbar, dass ich meine Oma treffen konnte und dass ich mich einzeln mit Freunden treffen konnte.
- Ich bin dankbar, dass ich genug zu Essen und ein Zuhause habe.
- Ich bin dankbar, dass bald ein toller Sommer mit C. kommt.
- Ich bin dankbar dafür, dass ich eine Familie habe, die mich unterstützt.
- Danke, dass mein Vater bald geimpft werden kann.
- Ich bin dankbar dafür, das … und ich wieder gut sind.
- Ich bin dankbar dafür, dass ich wieder in die Schule kann.
- Dass ich wieder mal was mit Freunden machen konnte, so wie letzte Woche.
- Ich bin dankbar dafür, dass mein Onkel bei mir sein konnte.
- Ich bin dankbar, dass bald Ferien sind.
- Ich bin dankbar dafür, dass ich kein Corona habe und noch mindestens eine Person treffen kann.
- Ich danke Gott für die Konfastunde der letzten Woche.

Bitte, Gott!

- Ich bitte Gott um Glück bei meiner Mathearbeit und um Präsenzunterricht in der Schule.
- Ich bitte um weniger Schulaufgaben und Konferenzen
- Ich bitte darum, dass es meiner Familie und meinen Freunden gut geht.
- Ich bitte darum, dass diese Zeit bald vorbei ist und man sich wieder in Ruhe mit seinen Freunden in der Schule oder anderswo treffen kann.
- Ich bitte dich, dass die Schule geschlossen bleibt.
- Ich bitte darum, dass es langsam wieder besser wird und nicht jede Woche die gleiche ist.
- Ich möchte, dass meine Familie und Freunde weiterhin gesund bleiben.
- Ich bitte darum, dass ich Unterstützung kriege und den Mut finde, für mich selbst aufzustehen.
- Ich hoffe, dass mein Vater wieder von zu Hause aus arbeiten muss, damit ich ihn öfter sehe
- Ich bitte darum, dass die Infektionszahlen nicht weiter steigen, dass alle Leute bald geimpft werden und dass wir wieder in die Schule gehen können. Außerdem, dass es wärmer wird und man mehr draußen machen kann.
- Ich bitte Gott, dass er jeden Menschen schützt, dass er den Menschen hilft, die es brauchen und dass er dafür sorgt, dass es den Menschen gut geht. Ich wünsche mir, dass jeder etwas zu essen hat und das Leid aufhört.
- Ich bitte dafür, dass keine weitere mega krass schlimme Krise ausbricht.
- Gott, bitte mach das Corona nicht so vielen das Leben kostet, dass es so schnell wie möglich aufhört und alles wieder normal wird.

Amen.