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Psalm, Liedauswahl, Andacht und Gebet von Pfarrer i. R. Martin Ost

 

 Bild von Krzysztof War auf Pixabay

 

Heute beginnt die letzte Woche der Passionszeit, die am Tiefpunkt des Weges Jesu endet. Der Erzähler von Gleichnissen, der Wundertäter, in dessen Worten Gott den Menschen nahe war, geht ins Dunkel der Gottesfinsternis. Von denen, die ihn am Anfang begeistert in Jerusalem begrüßen, sind am Ende nur noch die Gaffer da. Er wird allein sein im Sterben. Und doch gibt er das Vertrauen nicht auf – noch, wenn er nach Gott ruft. Und Gott ist da – am Ende der Woche beginnt eine neue. Deswegen redet der Wochenspruch von „Erhöhung“ und meint die Kreuzigung, an der Menschen das Vertrauen auf Gott und Leben aus seiner Kraft gewinnen:
„Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“
Evangelium nach Johannes, 3. Kapitel, Verse 14 und 15

Lied

Meinen Jesus lass ich nicht

Evangelisches Gesangbuch Nr. 402
Text: Christian Keimann 1658, Melodie: Johann Ulich 1674

1. Meinen Jesus lass ich nicht; weil er sich für mich gegeben,
so erfordert meine Pflicht, unverrückt für ihn zu leben.
Er ist meines Lebens Licht; meinen Jesus lass ich nicht.

3. Lass vergehen das Gesicht, Hören, Schmecken, Fühlen weichen,
lass das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen:
wenn der Lebensfaden bricht, meinen Jesus lass ich nicht.

6. Jesus lass ich nicht von mir, geh ihm ewig an der Seiten;
Christus lässt mich für und für zu dem Lebensbächlein leiten.
Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesus lass ich nicht.

Psalm

Philipper 2

Christus Jesus, der in göttlicher Gestalt war
Hielt es nicht wie eine Beute fest, Gott gleich zu sein
    Sondern entäußerte sich selbst
    Und nahm Knechtsgestalt an
Ward den Menschen gleich
Und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
    Er erniedrigte sich selbst
    Und ward gehorsam bis zum Tode
    Ja, zum Tode am Kreuz.
Darum hat ihn auch Gott erhöht
Und hat ihm den Namen gegeben
Der über alle Namen ist
    Dass in dem Namen Jesu
    Sich beugen sollen aller derer Knie,
    die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind
und alle Zungen bekennen sollen,
dass Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.

Gebet

Gott, manchmal ist nichts, wie es scheint.
Ich lache, doch eigentlich ist mir zum Weinen.
Ich bräuchte Gewissheit und selbst Du scheinst fern.
Gib uns Vertrauen und Hoffnung,
damit wir nicht böse werden aus Mutlosigkeit,
sondern darauf bauen,
dass du da bist und mit uns unterwegs,
auch, wenn wir Dich nicht spüren.
Wir bitten Dich um Jesu Christi willen,
an dem wir sehen, wie du selbst im Sterben neues Leben weckst.
Amen.

Lesung und Predigttext

Hebräerbrief, Kapitel 11,1-2 (8-12) und 12, 1-3

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Durch diesen Glauben haben die Vorfahren Gottes Zeugnis empfangen. … Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, in ein Land zu ziehen, das er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme. Durch den Glauben ist er ein Fremdling gewesen in dem verheißenen Lande wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung. Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. Durch den Glauben empfing auch Sara, die unfruchtbar war, Kraft, Nachkommen hervorzubringen trotz ihres Alters; denn sie hielt den für treu, der es verheißen hatte. Darum sind auch von dem einen, dessen Kraft schon erstorben war, so viele gezeugt worden wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres, der unzählbar ist. ….

Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Gedenkt an den, der so viel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.

Lied

Holz auf Jesu Schulter
Evangelisches Gesangbuch Nr. 97
https://www.youtube.com/watch?v=tntH_iThKLs

Ansprache

„Glauben heißt: Nichts wissen!“ So haben wir als Kinder gesagt. Der Spruch war eine Art Waffe. Man wollte sagen: Du weißt ja gar nichts, du tust ja bloß so gescheit! – „Hast Du den NN gesehen?“ „Ich glaub schon!“ heißt: Du hast ihn nicht gesehen und redest nur so daher!
Was unter Jugendlichen ein Spiel ist, wird zum Problem aller Glaubenden, wenn sie anderen Mut machen oder sie ermahnen wollen: Wovon redest Du da eigentlich – Gott, Vertrauen, Sünde, Gebote – kannst Du mir das zeigen, beweisen, so dass ich als vernünftiger Mensch es glauben kann?! Und ich kann es nicht, niemand kann es. Ich rede von etwas, das mir selbstverständlich und einem anderen völlig fremd ist. Und am schlimmsten vielleicht ist es, wenn die Fragen in mir selbst laut werden, wenn ich an einem Tiefpunkt des Lebens bin, Gottes Hilfe suche und nicht finde: Glauben heißt, nichts wissen. Und ich müsste sicher sein, wissen, um leben zu können.

I
Diese Verse sind die einzige Stelle der Bibel, in der jemand „Glauben“ definiert. „Glaube ist“ wie jene Karten „Liebe ist“. „Feste Zuversicht“ auf die Hoffnung, die trägt, nicht zweifeln an dem, was man nicht sieht: Ja, eben. Das ist genau das Problem. Dass ich etwas in der Hand haben wollte, wenn mir der Glaube ausgeht oder herzeigen, wenn ich andere überzeugen wollte. Und in unseren Tagen ist es noch schlimmer geworden: Da sind Menschen von allerhand Dingen überzeugt, die man auch nicht sieht und nicht beweisen kann, und sie glauben fest daran: Dass der Impfstoff die Gene verändert, es die Krankheit gar nicht gibt und Donald Trump der Gesandte von wem auch immer ist, der die weltweite Verschwörung aufdecken und beenden wird. Reden Sie mal mit einem Menschen, der sich dessen sicher ist – es ist zum Verzweifeln! Nicht wenige Freundschaften sind zu Bruch gegangen, weil der eine so und die andere anders dachte über Corona oder Trump oder was auch immer – es ist zum Verzweifeln: Gemeinschaft zerbricht ausgerechnet in einer Lage, in der wir sie nötiger denn je bräuchten. Wo man früher wissenschaftliche Beweise oder Handfestes haben wollte, kämpft man heute gegen ein Glauben ohne alles das. Da glaubt einer, weil er, weil sie glauben will, warum auch immer. Und du kannst reden wie und was du willst – da hilft nichts.

II
Ich weiß es nicht, ahne aber, dass auch im Hebräerbrief eine Gemeinde zu zerbrechen droht: „damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst“ endet der Abschnitt. Matt, müde werden – vielleicht verstehen wir ihn heute besser denn je: Manchmal im Leben reicht es einfach, soll es einmal zu Ende sein, wir wollen wieder normal leben! Wie das Kind, dem der Aufsatz zu lang wird und das Liegen im Bett zu langweilig und mault herum und man kann es nicht mehr aufmuntern. Da geht auch geduldigen Eltern die Puste aus, streitet man herum, Türen schlagen. Müdigkeit macht auch Starke schwach; wer einem Menschen ein Geständnis abpressen will, muss ihn nur tagelang wach halten – alles ist recht, wenn man nur endlich schlafen darf. „Alles egal!“ – das ist die Müdigkeit, die diese Gemeinde bedroht. Alles egal, richtig oder falsch, überzeugt oder nicht, gut oder böse – lass mich in Frieden, ich will meine Ruhe haben, mich nicht streiten und nicht diskutieren, es bringt ja doch nichts, soll doch jeder glauben, was er will! So geht es nicht weiter mit der Gemeinde, da ist am Ende auch in der Gemeinde niemand mehr, der wirklich glaubt. Da ist dann aber auch bald keine Gemeinde mehr – jede und jeder sucht einen eigenen Weg. Ich fürchte, wir kennen das: Wenn Menschen aus der Kirchen austreten, finden sie viele Gründe – von der Kirchensteuer bis zu Kardinal Woelki – bei nicht wenigen aber sitzt der Zweifel woanders: Sie können nicht glauben, sie finden keine Gewissheit – und wofür soll man Mitglied der Kirche sein, wenn man an Gott nicht glaubt?

III
Man muss nicht an einen Gott glauben, in unseren Zeiten fragt kein Staat danach und auch die Nachbarn schauen einen nicht schief an. Und wenn es einem schlecht geht, kann man Hilfe suchen – wir sind vielen Dingen nicht mehr so ausgeliefert wie Menschen früher, wir können immer etwas „machen“. Das ist in der Pandemie zum ersten Mal anders: Da kann man wenig machen, ja, AHA und Impfen inzwischen, wenn man einen Termin bekommt, aber wo das herkommt und ob es das gibt – Glaubensfragen. Die Pestepidemien früher hat man zu Strafen Gottes erklärt – da hatte man eine Erklärung und einen Verursacher; manchmal leider waren auch Menschen schuld, angeblich, die Juden und daraus sind schlimme Pogrome entstanden. Aber heute? Ich fürchte, die Verschwörungstheorien haben damit zu tun, dass viele an Gott nicht mehr glauben können, und die an ihn glauben, nicht von einem strafendenden Gott reden wollen. Was bleibt dann noch? Die USA und China schieben einander den schwarzen Peter zu, den einen ist es eine chinesische, den anderen eine amerikanische Seuche und unser Sohn, der im letzten Jahr in Indonesien festsaß, erlebte, wie man in Colombo ihn, den Deutschen, für die Seuche verantwortlich machte. Oder eben Bill Gates oder eine Verschwörung – Hauptsache, jemand ist schuld! Wenn man schon nichts machen kann, wenigstens einer muss schuld sein. Und, leider, werden auch schon wieder die Juden zu Sündenböcken gemacht von manchen.

IV
Vielleicht spüren Sie, wie gefährlich alles das ist für die Gemeinschaft und das Leben? Der Verfasser gibt sich denn auch nicht mit seiner allgemeinen Definition von Glauben zufrieden, er tut das, was die ganze Bibel versucht: Erzählt von Menschen und ihrem Leben unter der Voraussetzung, dass da Gott dabei ist. Abraham zum Beispiel: „Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, in ein Land zu ziehen, das er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme.“ Er wusste nicht, wo er hinkäme – wer weiß das schon? Wir wissen ja nicht einmal, was im nächsten Moment ist. Es kann immer auch anders sein und kommen und alle meine Pläne kann ich vergessen. Das Knie macht nicht mit, der Kopf platzt mir fast oder eben der Nachbar muss Rasen mähen, wenn ich endlich einmal zur Ruhe gekommen bin. Das ist unser Leben: Eine Reise ins Unbekannte. Und wir sind nicht gefragt worden vorher, anders als Abraham, und manchmal haben wir gefragt: Willst Du mit mir gehen? Und haben uns auf den Weg gemacht mit einem Menschen, den wir liebten. Manchmal ist die Liebe zerbrochen, wurde enttäuscht – vielleicht aber auch nur Erwartungen, die einfach zu hoch waren? Und unsere Kinder gehen ihre Wege und es ist manchmal schwer, sie hinzunehmen, wenn sie anders sind, als wir sie gewünscht haben. Wo kommen wir da hin? Und manche gehen erst gar nicht los aus Angst, wo sie hinkommen könnten. Und wollen den Kindern unbekannte Wege verbieten und sie gehen sie dennoch.

V
Am Anfang des Lebens kann niemand nein sagen, aber in vielen Situationen, an Kreuzungen des Lebens, da können wir ja oder nein sagen, wollen es auch, gefragt werden. Wollen entscheiden. Sicher sein. Und sind es doch nie wirklich, wenn wir ehrlich sind – nicht einmal, wenn wir gar nicht erst losgehen. Das ist das Wagnis des Abraham, das Wagnis des Glaubens: Die Zuversicht haben, nicht zweifeln an etwas, das wir nicht sehen und greifen können. „Ich weiß, Du kannst das!“ sage ich dem Kind, das Bauchweh wegen einer Prüfung hat. Und ich weiß es nicht und bin doch sicher. „Ich weiß, ich liebe dich“ sage ich einem Menschen und ich weiß es nicht, aber ich vertraue darauf. Ja, wir müssen immer wieder vertrauen und wer das durch Brief und Siegel und unterschriebene Verträge ersetzen will, macht Gemeinschaft schwer. Dass ich vertraue, dass es mein Kind kann, gibt diesem Kind ein wenig Selbstvertrauen wieder. Wer eine Unterschrift fordert, zeigt schon, dass er der Liebe eines Menschen nicht wirklich traut. Und das ist Glaube auch an Gott: Ich weiß, bin gewiss, stelle nicht in Frage, dass es ihn gibt und dass er uns Menschen gewogen ist, dass wir ihn anrufen dürfen und er hört und es ist ihm nicht egal, wenn ich nicht schlafen kann vor Sorgen oder Schmerzen oder Angst.

VI
Vertrauen ist eine Art, mit all dem, was wir nicht wissen und nicht sehen und nicht vorher beweisen können, zu leben. Zu leben auf eine Art, die anderen nicht schadet und Gemeinschaft nicht kaputt macht, weil sie Schuld nicht bei anderen sucht. Ja, auch Schuld: Ich vertraue auf einen Gott, der jeden Moment einen Anfang macht und jeden Morgen die Sonne aufgehen lässt. Ich vertraue auf ihn und deswegen darauf, dass wir die Probleme des Klimas auch irgendwie in Grenzen halten und unseren Kindern und Enkeln Lebensraum schenken werden. Ich vertraue darauf, dass er bei uns ist und wir nie allein sein werden, nicht mit einer Krankheit, nicht mit den Mächtigen der Erde und nicht mit unserer Technik, die einem schon manchmal unheimlich sein kann. Geh los und schau, wo du hinkommst – und ich sage Dir: Gott ist schon da und ist bei jedem Schritt bei dir! Und wenn du dich verlaufen hast, bleib stehen, besinne dich, schau dich um und dann versuche eine neue Richtung. Gott ist nicht wie Facebook, wo die Sünden ewig stehen bleiben. Er schenkt immer einen Anfang.

VII
Und, am Ende: Was verliere ich, wenn ich daraufhin lebe? Wem schade ich damit? Und wenn es nichts wäre, würde es mir zum Leben helfen. Und würde meinen Nachbarn nicht schaden. Würde dem Miteinander dienen. Und ich sage Euch: Es ist. Tausende Menschen haben ihr Leben so gelebt und es erlebt. Wir werden nicht ohne seine Hilfe sein. Amen.

Lied

Ich möchte Glauben haben
Text und Melodie: Eberhard Borrmann 1977, Andere Melodie: Christus, der ist mein Leben (Nr. 516)
https://www.youtube.com/watch?v=SrCvzWs-Z58

Gebet

Gott, gehe mit uns, gehe mit dieser Welt,
dass wir vertrauen können und aus Vertrauen leben
miteinander und mit dem, was uns aufgegeben ist.

Wir bitten dich für all die Menschen,
die Gewissheit suchen und Halt:
Hilf, dass sie nicht verzweifeln
Und nicht aus Verzweiflung handeln,
dass sie Menschen finden, die mit ihnen gehen
ihnen zureden, Liebe zeigen, Geduld haben
damit sie wieder herausfinden aus der Angst
in die Freiheit deiner Kinder.

Stehe den Kranken bei und allen
Die sich um einen Menschen sorgen;
Sei bei den Menschen, die Abschied nehmen
Und bei denen, die an einem solchen Abschied verzweifeln
Schenk ihnen Vertrauen, dass die Toten in deiner Hand sind
Und auch die Kinder, die eigene Wege gehen
Und wir ebenso mit unseren Sorgen und Zweifeln und Hoffnungen.

Sei bei den Mächtigen der Erde,
dass sie sich der Menschen annehmen,
stehe den Menschen in Myanmar bei
und bring die Gewaltherrscher zur Vernunft,
dass sie Leben achten und Wege suchen
mit den Menschen statt gegen sie.

Lass das Geld nicht regieren
Und nicht die Gier
Und hilf, dass wir tun, was wir können,
die Liebe bestimmen zu lassen.
Wir bitten Dich
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Segen

Der Herr segne dich.
Er erfülle deine Füße mit Tanz
und deine Arme mit Kraft.
Er erfülle dein Herz mit Zärtlichkeit
und deine Augen mit Lachen.
Er erfülle deine Ohren mit Musik
und deine Nase mit Wohlgerüchen.
Er erfülle deinen Mund mit Jubel
und dein Herz mit Freude.
Er schenke dir immer neu
die Gnade der Wüste:
Stille, frische Wasser
und neue Hoffnung.
Er gebe uns allen immer neu die Kraft,
der Hoffnung ein Gesicht zu geben.
Es segne dich der Herr.


Wenn Sie Fragen, Gedanken und Anregungen haben, wenden Sie sich gern an mich:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bekanntmachungen

An den Osterfeiertagen feiern wir Kurzgottesdienste/Andachten wie folgt:

Gründonnerstag: um 18 Uhr mit Abendmahl (das Abendmahl feiern wir unter Hygieneregeln)

Karfreitag: um 10 Uhr

Ostersonntag:
- um 6 Uhr Osterfrühgottesdienst, Start am Parkfriedhof. Andacht ausschließlich draußen mit anschließendem Kaffee und Gebäck.
- um 10 Uhr mit Abendmahl (das Abendmahl feiern wir unter Hygieneregeln)
- um 11 Uhr mit Abendmahl (das Abendmahl feiern wir unter Hygieneregeln)

Bitte melden Sie sich dazu über unsere Website an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 030-8174047 (bis Freitag 12 Uhr).

Pfarrerin Schöne hat Urlaub vom 6. – 11. April. Die Küsterei ist in diesem Zeitraum ebenso geschlossen.

Kollekte

Kindertagesstättenarbeit

Gute Bildung ist die Grundlage für das ganze Leben. Evangelische Kitas sind ein Bildungsort. Sie machen sich stark für Kinder und ihre Familien – ganz egal, woher sie kommen. Für gute Bildung in Kitas braucht es qualifizierte und motivierte Erzieherinnen und Erzieher, die sich den Kindern aufmerksam zuwenden, die ermutigen und trösten und die eigene Ideen in die Arbeit einbringen. Oft sind zusätzliche Mittel nötig, um Projekte starten und Ideen ausprobieren zu können. Ob neue Kinderbibeln oder Projekte zur musischen Bildung, Aktivitäten zur Förderung der Gesundheit oder zum Miteinander der Generationen und Kulturen: Mit Ihrer Spende investieren Sie in die Zukunft unserer Kinder!

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-portal.de/kindertagesstaetten

Spendenkonto: IBAN: DE34 5206 0410 1803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Kennwort: Kollekte 28.03.2021
Wir leiten Ihre Kollekte zu 100% weiter! Gern senden wir auch eine Spendenbescheinigung zu.



Gebete der Konfis während der Konfizeit am 28.3.2021

Bitte nehmen Sie unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden in Ihr Fürbittgebet mit auf.

Danke Gott!
Danke, dass ich meine sozialen Kontakte mindestens einmal in der Woche sehen kann und nicht so wie andere Kinder Zuhause rum hocke. Amen.
Ich bin dankbar für meine Familie und Freunde, genug zu Essen und ein Zuhause, Gesundheit und die Sicherheit, in der ich lebe.
Lieber Gott, vielen Dank, dass Du uns trotz der schwierigen Zeit wieder Liebe, Kraft und Gesundheit geschenkt hast.
Danke, dass ich trotz des lockdowns viel Spaß mit meinen Freunden haben kann.
Ich bin dankbar, dass meine Familie und ich diese Zeit so gut durchstehen können.
…dass ich nicht so viele Hausaufgaben machen musste.
Ich bin dankbar, dass meine Familie gesund ist.
Ich bin dankbar, dass ich meine Mathearbeit überstanden habe.
Ich danke Gott, dass wir alle gesund und munter sind.
Ich bin dankbar, dass die Schule zu ist.
Ich bin dankbar, dass ich eine Familie habe, die mich bei allem unterstützt, was ich mache.

Bitte, Gott!
Ich bitte Gott, dass er den Menschen hilft, sie beschützt, für Frieden sorgt und den Menschen Freude und Hoffnung schenkt.
Ich bitte darum, dass ich mehr Schlaf bekomme.
Ich bitte darum, dass wir uns bald wieder mit Freunden treffen können, unsere Hobbies weiterverfolgen können und diese Zeit so schnell wie möglich um ist.
Ich bitte, dass Corona vorbei ist oder weniger wird; dass dieser Corona-Kram bald endet; dass der Lockdown bald zu Ende ist. Ich bitte dich Gott, lass die Pandemie vorbeigehen.
Ich hoffe, dass meinen Großeltern bald ihre letzte Impfung bekommen.
Jede Woche hat ihre gleichen Freuden, Höhen und Tiefen. Jede Woche ist gleich und so wird es voraussichtlich auch erst mal bleiben.
Ich bitte Gott um weitere Gesundheit.
Bitte Gott, lass meine geliebten am Leben und lasse schöne Momente geschehen. Amen.
Lieber Gott, ich bitte dich, dass du nicht aufhörst, dich um uns zu kümmern.