Geistliche Angebote



Andacht, Psalm, Lieder und Gebete von Lektorin Katja Tobolewski und an der Orgel: Sabine Erdmann

 

"Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder."

Röm 8,14

 

Eingangslied

Du Morgenstern, du Licht vom Licht (EG 74, 1-4)

1) Du Morgenstern, du Licht vom Licht,
das durch die Finsternisse bricht,
du gingst vor aller Zeiten Lauf
in unerschaffner Klarheit auf.

2) Du Lebensquell, wir danken dir,
auf dich, Lebend'ger, hoffen wir;
denn du durchdrangst des Todes Nacht,
hast Sieg und Leben uns gebracht.

3) Du ewge Wahrheit, Gottes Bild,
der du den Vater uns enthüllt,
du kamst herab ins Erdental
mit deiner Gotterkenntnis Strahl.

4) Bleib bei uns, Herr, verlass uns nicht,
führ uns durch Finsternis zum Licht,
bleib auch am Abend dieser Welt
als Hilf und Hort uns zugesellt.

Psalm 89

Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde für und für;
denn ich sage: Auf ewig steht die Gnade fest; du gibst deiner Treue sicheren Grund im Himmel.
»Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Auserwählten, ich habe David, meinem Knechte, geschworen:
Ich will deinem Geschlecht festen Grund geben auf ewig und deinen Thron bauen für und für.«
Er wird mich nennen: Du bist mein Vater, mein Gott und der Hort meines Heils.
Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen, zum Höchsten unter den Königen auf Erden.
Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, und mein Bund soll ihm fest bleiben.
Ich will ihm ewiglich Nachkommen geben und seinen Thron erhalten, solange der Himmel währt.

Gebet

Gott, Du Ursprung und Quelle allen Lichtes. In Jesus Christus hast Du Dein Licht in unsere Welt gesandt. Auf seinen Namen sind wir getauft, dass auch in uns Dein Licht leuchte. Wir bitten Dich: Lass Dein Licht aufgehen, dass es hell werde in uns und in der Welt. Durch Jesus Christus unsern Herrn. Amen.

Evangelium

Matthäus 3, 13-17

Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?  Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er's geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Amen.

Lied

Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude (EG 66, 1 – 2 + 5 – 6)

1) Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude;
A und O, Anfang und Ende steht da.
Gottheit und Menschheit vereinen sich beide;
Schöpfer, wie kommst du uns Menschen so nah!
Himmel und Erde, erzählet's den Heiden:
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden.

2) Jesus ist kommen, nun springen die Bande,
Stricke des Todes, die reißen entzwei.
Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden;
er, der Sohn Gottes, der machet recht frei,
bringet zu Ehren aus Sünde und Schande;
Jesus ist kommen, nun springen die Bande.

5) Jesus ist kommen, der König der Ehren;
Himmel und Erde, rühmt seine Gewalt!
Dieser Beherrscher kann Herzen bekehren;
öffnet ihm Tore und Türen fein bald!
Denkt doch, er will euch die Krone gewähren.
Jesus ist kommen, der König der Ehren.

6) Jesus ist kommen, ein Opfer für Sünden,
Sünden der ganzen Welt träget dies Lamm.
Sündern die ewge Erlösung zu finden,
stirbt es aus Liebe am blutigen Stamm.
Abgrund der Liebe, wer kann dich ergründen?
Jesus ist kommen, ein Opfer für Sünden.

Predigttext

Johannes 1, 29-34

Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt! Dieser ist's, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir gewesen ist, denn er war eher als ich. Und ich kannte ihn nicht. Aber damit er offenbar werde für Israel, darum bin ich gekommen zu taufen mit Wasser. Und Johannes bezeugte es und sprach: Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht. Aber der mich gesandt hat zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du siehst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist's, der mit dem Heiligen Geist tauft. 34 Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn.

Predigt

I. Zeugen sind wichtig
Liebe Gemeinde,
Johannes der Täufer ist ein Zeuge. Und was wir eben gehört haben, ist seine Zeugenaussage. Wie wichtig Zeugen und ihre Aussagen sind, kann man bei jeder Gerichtsverhandlung erfahren, ob man sie nun live miterlebt oder im Fernsehen sieht in einer der zahlreichen Krimi-Sendungen. Ein Zeuge bürgt für die Wahrheit, und zwar tut er es mit seiner ganzen Person. Er war dabei, er hat es selbst gesehen oder gehört, er kann es bezeugen: so war’s! Natürlich gibt es leider immer wieder auch falsche Zeugen, aber in einem guten Prozess werden diese entlarvt und aussortiert und können den Ausgang des Prozesses nicht beeinflussen. Die wahren Zeugen aber haben einen entscheidenden Einfluss auf das Gerichtsurteil.

II. Johannes: der wahre Zeuge
Mit Johannes – dem „Täufer“, wie er in der Bibel des Neuen Testaments oft genannt wird – begegnet uns ein Zeuge von der Art der wahren Zeugen. Es ist wohl keine Übertreibung, wenn man ihn als den Zeugen schlechthin bezeichnet. Er ist der Zeuge für Jesus. Johannes bezeugt, woher Jesus kommt. Er bezeugt, wer Jesus in Wahrheit ist und er bezeugt, was das bedeutet für die ganze Menschheit.
Johannes muss eine gewaltige Persönlichkeit gewesen sein im religiösen Leben seiner Zeit. Die Menschen seien in großen Scharen zu ihm hinausgeströmt an den Jordan, wo er getauft hat, heißt es in zeitgenössischen Berichten. Er war wohl ein großer Bußprediger. Ihm war daran gelegen, dass die Menschen aus einem verkehrten Leben zurückfinden in ein Leben, das dem Willen Gottes entspricht. Seine asketische Lebensweise, seine bedingungslose Hingabe an seinen Auftrag und der Ernst seiner Botschaft machten ihn zu einer Autorität, auf die man hörte in Israel.
Es war also keine Amtsautorität, die ihn auszeichnete. Er wirkte durch seine Persönlichkeit. Man nahm ihm ab, was er sagte. Er war glaubwürdig. Johannes war ein „Gottesmann“ wie er im Buche steht, einer, dem man seine Nähe zu Gott anspürte. Manche sagten: „Das ist Elia“. Oder: „Er ist der Prophet, der am Ende der Zeit wieder kommen wird.“ Manche sahen in ihm einfach „den Messias“, den Erlöser. Größeres lässt sich im jüdischen Glauben nicht von einem Menschen sagen.
Kein Wunder, dass Abgesandte aus Jerusalem, dem religiösen Zentrum Israels zu ihm gekommen sind, um zu erkunden, wer er denn sei und wie sie seine Stellung Gott gegenüber einordnen sollten: Bist du der Christus? Bist du Elia? Bist du der Prophet? Zu ihrer Überraschung wies Johannes jedoch all diese Würdetitel weit von sich: Weder bin ich der Christus, noch Elia noch der Prophet.
Stattdessen zitiert er den Propheten Jesaja und sagt rätselhaft:
„Ich bin die Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn“; Und er fügt genauso rätselhaft hinzu: „Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt. Der wird nach mir kommen, und ich bin nicht wert, dass ich seine Schuhriemen löse.“ Wie bitte? Dieser große Gottesmann will gar nichts sein? Der macht sich ja ganz klein. Tut er nur so oder ist da etwas im Gange, was weit über das hinausgeht, das man von einem Bußprediger erwarten könnte?

III. Johannes ruft eine Zeitenwende aus
Stellen wir uns die Szene damals am Jordan noch einmal vor Augen. Ungeheuerliches ist da im Gange. Johannes steht im Wasser und tauft und tauft und schaut auf und sieht Jesus auf sich zukommen. Er kennt ihn nicht. Er hat ihn noch nie gesehen und doch weiß er: Der ist’s. „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde wegträgt.“
Gottes Lamm – Agnus Dei – „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld der Welt und ihrer Kinder.“ Wie das? Kann das sein? Ein gänzlich Unbekannter kommt da des Weges. Offenbar will er sich von Johannes, dem großen Gottesmann taufen lassen. Und dieser kann nicht anders als laut auszurufen: „Siehe, das ist Gottes Lamm“. Nicht ich bin’s. Ich bin weder der Christus, noch Elia, noch der Prophet, sondern „Der ist’s“. Alles, was ihr erwarten könnt: Erlösung, Vergebung, Befreiung, das Reich Gottes, Gott selbst auf dieser Welt: „Der ist’s“.
Ein Paukenschlag und mehr als das; ein weltgeschichtliches Ereignis, eine Zeitenwende ist das, die wirkliche Zeitenwende. Und Johannes ruft sie aus.
Erinnern Sie sich noch an den 27. Februar letzten Jahres. Es war drei Tage nach dem Überfall von Putin-Russland auf die Ukraine, da rief der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz vor dem Deutschen Bundestag eine Zeitenwende aus, und zwar eine Zeitenwende im Blick auf die deutsche Außenpolitik und damit auf die europäische Politik, ja auf die Weltpolitik insgesamt. Von jetzt an wird vieles anders, sehr vieles, ja alles wird anders. Und es ist anders geworden. Wir haben es erlebt, erleben müssen und erleben es noch.

IV. Seht, die gute Zeit ist nah
Zeitenwenden haben es in sich, die Folgen sind unabsehbar. Das gilt für die Zeitenwende, die der deutsche Bundeskanzler ausgerufen hat. Mehr noch gilt es für die Zeitenwende, die Johannes der Täufer ausgerufen hat. Was hat er denn ausgerufen? Ich sage es mit einem Adventslied, das vielleicht manche unter uns auf das Christfest hin gesungen haben oder sich haben zusingen lassen:
„Seht, die gute Zeit ist nah, Gott kommt auf die Erde,
kommt und ist für alle da, kommt, dass Friede werde.“
Um dieses weltgeschichtliche Ereignis ging es, als Johannes ausgerufen hat: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde wegträgt.“ Da wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen, und zwar ein neues Kapitel in der Geschichte zwischen Gott und seiner Welt, ein neues Kapitel der Heilsgeschichte. Noch einmal mit den Worten eines Adventsliedes:
„Gott sei Dank durch alle Welt, der sein Wort beständig hält
und der Sünder Trost und Rat zu uns hergesendet hat.
Was der alten Väter Schar höchster Wunsch und Sehnen war und was sie geprophezeit, ist erfüllt in Herrlichkeit.“
Johannes hat es bezeugt und zwar nicht aus sich selbst heraus, sondern ganz ausdrücklich aufgrund einer göttlichen Eingebung: „Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm“ – auf diesem bislang völlig Unbekannten. Johannes hat es gesehen in einer Vision, die ihm Gott eingegeben hat, längst bevor er Jesus auf sich hat zukommen sehen. Und er durfte auch Gottes Stimme vernehmen. Sie sagte ihm: „Auf welchen du siehst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist’s, der mit dem Heiligen Geist tauft.“

V. Glaubt nicht an mich. Vertraut dem, der kommt.
Jetzt ist es heraus: Jesus, Gottes Lamm, der Erlöser und Retter, ist nicht nur selbst ganz durchdrungen vom Geist Gottes, sondern er gibt denen, die an ihn glauben, diesen Geist auch noch weiter. Er tauft mit dem Heiligen Geist. Und die von ihm getauft sind, die sind – wie Er. Sie sind von diesem Geist Gottes durchdrungen und haben Anteil an Jesu Vollmacht.
Was für ein ungeheuerliches Geschehen hat da bei der Begegnung des Täufers Johannes mit Jesus seinen Ausgang genommen! Es war gleichsam der Urknall für den Beginn des Reiches Gottes. Gott hat durch Johannes seinen Sohn Jesus als den Christus offenbar gemacht: „Damit er offenbar werde für Israel, darum bin ich gekommen zu taufen mit Wasser.“ Ihr braucht auf keinen anderen zu warten, Er ist’s!
Und ich, Johannes, bin dafür Zeuge. Ich bürge für diese Wahrheit mit meiner ganzen Person. Auch wenn ihr mich für einen Großen haltet, bin ich doch ganz klein. Ich bin klein gegenüber dem, für den ich Zeugnis ablege. Ich bin nicht einmal wert, dass ich seine Schuhriemen löse. Glaubt nicht an mich, glaubt an ihn. Dieser Glaube macht euch selig. Es ist der Glaube an Gottes Sohn. Es gibt keinen Größeren in der Weltgeschichte. Wer an Ihn glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt, und wer da lebt und glaubt an Ihn, der wird in Ewigkeit nicht sterben.
Amen.

Orgelmeditation

Bekanntmachungen

Den Gottesdienst am nächsten Sonntag feiern wir mit Pfrn. Schöne und Karin Bocher an der Orgel. In diesem Gottesdienst werden die Ersatzältesten des Gemeindekirchenrats in ihr Amt eingeführt.
Herzliche Einladung zum Konzert mit arabischer Laute heute um 18 Uhr in der Kirche.
Die Kollekten der vergangenen Gottesdienste erbrachten folgende Ergebnisse:
Heilig Abend + Tüten-Sammlung „Brot für die Welt“: insgesamt 2.648,63 Euro
25.12.22 Stadtkloster Segen 150,01 Euro
Kirchenmusik 168,60 Euro
31.12.22 Gehörlosen Seelsorge 170,80 Euro
Kirchenmusik 134,21 Euro
Die Kollekte heute sammeln wir in den Reihen für die Ev. Beratungsstellen und die Lebensberatung im Berliner Dom. Am Ausgang sammeln wir für die Kindergottesdienstarbeit (unsere Lätzchen-Aktion).

Kollektenlied

Ich bin getauft auf deinen Namen (EG 200, 1 - 6)

1) Ich bin getauft auf deinen Namen,
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist;
ich bin gezählt zu deinem Samen,
zum Volk, das dir geheiligt heißt;
Ich bin in Christus eingesenkt,
ich bin mit seinem Geist beschenkt.

2) Du hast zu deinem Kind und Erben,
mein lieber Vater, mich erklärt;
du hast die Frucht von deinem Sterben,
mein treuer Heiland, mir gewährt;
du willst in aller Not und Pein,
o guter Geist, mein Tröster sein.

3) Doch hab ich dir auch Furcht und Liebe,
Treu und Gehorsam zugesagt;
ich hab, o Herr, aus reinem Triebe
dein Eigentum zu sein gewagt;
hingegen sagt ich bis ins Grab
des Satans bösen Werken ab.

4) Mein treuer Gott, auf deiner Seite
bleibt dieser Bund wohl feste stehn;
wenn aber ich ihn überschreite,
so lass mich nicht verloren gehn;
nimm mich, dein Kind, zu Gnaden an,
wenn ich hab einen Fall getan.

5) Ich gebe dir, mein Gott, aufs Neue
Leib, Seel und Herz zum Opfer hin;
erwecke mich zu neuer Treue
und nimm Besitz von meinem Sinn.
Es sei in mir kein Tropfen Blut,
der nicht, Herr, deinen Willen tut.

6) Lass diesen Vorsatz nimmer wanken,
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist.
Halt mich in deines Bundes Schranken,
bis mich dein Wille sterben heißt.
So leb ich dir, so sterb ich dir,
so lob ich dich dort für und für.

Fürbitten

Großer Gott. Durch Jesus Christus können wir Dich ansprechen als unseren Vater im Himmel. Durch Deinen Geist können wir Dich anrufen als Freund des Lebens, Quelle des Lichtes hier auf Erden.
So denken wir vor Dir an Deine Kirche. Stärke und leite Du alle die, die im Dienste Deiner Kirche stehen. Lass Dein Licht leuchten. Gib ihren Worten und Taten Strahlkraft, dass sie hineinwirken in unsere Welt. Gemeinsam bitten wir: Herr, erhöre uns.
Wir denken an die Orte in der Welt, in denen Krieg und Gewalt das Leben der Menschen verdunkeln. Entzünde Dein Licht, wecke die Sehnsucht nach Frieden und gib Deinen Frieden in die Herzen der Menschen. Gemeinsam bitten wir: Herr, erhöre uns.
Wir denken an alle die Menschen, deren Herzen durch Leid und Traurigkeit in Düsternis gefangen sind. Gib ihnen Wärme, Liebe und freundliche Blicke, dass sie wieder Lebensmut und Kraft finden. Gemeinsam bitten wir: Herr, erhöre uns.
Dir vertrauen wir uns an, durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Vaterunser

Lied

Komm Herr, segne uns (EG 170, 1-4)

1) Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen, sondern überall uns zu dir bekennen. Nie...

Segen