Psalm, Lieder, Gebete und Predigt von Pfarrerin Brigitte Schöne
LICHT

Jesus sagte:
Ich bin das Licht der Welt.
Ich möchte es hell machen für dich.
Feiern wir Gottesdienst.
Im Namen dessen, der uns alle geschaffen hat und allezeit bei uns sein möchte.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Herzliche Willkommen, liebe Leserinnen und Leser, hier auf unserer Website oder mit dem Andachtspapier in Ihren Händen. Herzlich willkommen an diesem schönen lichten Tag. Mit dem heutigen Sonntag beginnen wir eine vierwöchige Reihe gemeinsamer Gottesdienste unserer benachbarten Gemeinden Johannes und Johann-Sebastian-Bach. Heute hier – nächste Woche in Johannes und so weiter. So haben wir es uns gedacht.
Um Licht wird es heute gehen. Im Rahmen der Predigtreihe mit dem Titel „Sommerstunden - Gottes Weite für die Seele“ ist mir dieses Thema zugefallen. In den folgenden Wochen wird es dann um Himmel und Weite und Meer gehen.
Licht also.
Schön, wenn es da ist.
Manchmal richtig schlimm, wenn es fehlt.
Dann sprechen wir von „dunklen Zeiten“
Als Christen zünden wir dann Kerzen an. Sie wollen uns Zeichen sein für Gott, der Licht in unser Leben bringt.
So tun wir auch heute das, was wir seit viereinhalb Jahren Sonntag für Sonntag tun. Eine Kerze für die Menschen anzuzünden, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Und inzwischen denken wir beim Anzünden der Kerze auch an den Nahen Osten und die Orte der Welt, die so dringend Frieden brauchen. Seinen wir den Menschen nahe in unseren Gebeten.
Ein Gottesdienst voller Licht möge es werden. Auch in der Musik und im Singen. So beginnen wir gemeinsam mit dem Lied
Lied
Morgenlicht leuchtet (EG 455)
1. Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.
Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.
Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,
Dank für das Wort, dem beides entspringt.
2. Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau.
3. Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
Glanz, der zu mir aus Eden aufbricht
Dank überschwenglich, Dank Gott am Morgen!
Wiedererschaffen grüsst uns sein Licht.
Psalm 36
Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
und dein Recht wie die große Tiefe.
Herr, du hilfst Menschen und Tieren.
Wie köstlich ist deine Güte, Gott,
dass Menschenkinder unter dem Schatten
deiner Flügel Zuflucht haben!
Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses,
und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
Gebet
Wir treten vor Gott
Und bitten ihn um Erbarmen.
Gott, manchmal wirkt das Leben dunkel, unheimlich und bedrohlich.
Ich habe Sehnsucht nach Licht, nach Freude und nach Leichtigkeit.
Gott, manchmal fühle ich mich, als ob ich im Schatten stehe.
Ich fühle mich nicht gesehen, ich komme mir allein vor.
Ich wünsche mir, dass jemand in meiner Nähe und für mich da ist.
Gott, manchmal bin ich wütend und hilflos.
Ich brauche jemanden, der mich versteht und mir Mut macht.
So bitte ich Dich: Gott, erbarme Dich!
Gnadenzuspruch
Jesus sagte:
„Ich bin das Licht der Welt.
Ich möchte es hell machen für dich“.
Wir sind also nicht allein.
Wir haben Orientierung und Hilfe.
Gebet
Gott, du hast unsere Welt geschaffen.
Du hast das Licht gegen das Dunkle gesetzt:
die Sonne, den Mond, die Sterne.
Dafür danken wir dir.
Mach unser Herz weit und hell:
Wir wollen in deinem Licht leben.
Heute feiern wir gemeinsam -
mit dir und miteinander.
Wir feiern das Leben
Wir feiern die Schöpfung, auf die dein Licht scheint.
Wir feiern deine Liebe, die unser Leben hell macht.
Danke Gott. Amen.
Liebe Leserinnen und Leser, zwei biblische Lesungen kommen uns heute entgegen:
Am Anfang der biblischen Schriften wird davon erzählt, wie Gott es hell werden ließ. Wir hören davon, wie das Licht in die Welt kommt. So erzählt die Bibel vom Anfang aller Dinge: (1. Mose 1, 1–5 und 16):
Alles war wüst, und leer, und dunkel. Die Finsternis war überall. Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott trennte das Licht von der Finsternis. Gott nannte das Licht „Tag“ und die Finsternis „Nacht“. Gott machte zwei Lichter. Ein großes Licht für den Tag. Ein kleineres Licht für die Nacht. Dazu kamen noch die Sterne. Und Gott sah, dass das Licht gut war.
Jesus sagt zu uns, dass wir alle ein Licht sein können für andere. Oft ist das wie ein Glück für die anderen. Wir sind dann ein Glückslicht. Jesus hat es so vor seinen Freundinnen und Freunden ausgedrückt. Und wir wissen, Licht ist schöner als Dunkelheit. Licht kann uns froh machen, kann uns Glücklichsein schenken.
Evangelium
Matthäus 5,14–16
Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Zwei Fragen an dieser Stelle: (mit musikalischer Begleitung): Claude Debussy (1863 - 1918), "Reverie")
- Was macht dich glücklich?
- Wann warst du das letzte Mal so richtig glücklich?
Lied
Wir strecken uns nach dir (SJ 123)
1. Wir strecken uns nach dir,
in dir wohnt die Lebendigkeit.
Wir trauen uns zur dir,
in dir wohnt die Barmherzigkeit.
Refrain: Du bist, wie du bist:
Schön sind deine Namen.
Halleluja. Amen. Halleluja. Amen.
2. Wir öffnen uns vor dir,
in dir wohnt die Wahrhaftigkeit.
Wir freuen uns an dir,
in dir wohnt die Gerechtigkeit.
3. Wir halten uns bei dir,
in dir wohnt die Beständigkeit.
Wir sehnen uns nach dir,
in dir wohnt die Vollkommenheit.
Predigt
Liebe Leserinnen und Leser,
wir alle kennen das: Dieses plötzliche Innehalten. Diese Momente reinen Schauens. Unser gebannter Blick: Die Sonne schiebt sich sacht über den Horizont. Erst sind da orangefarbene Vorboten, dann vertiefen sich die Farben und ein Hügel erhebt sich mehr und mehr bis er ein Rund wird, ein Ball. Ist das nicht schön? Blassgraue Wolken, die wie Schiffe darum herum wandern, erstrahlen mit einem Mal in intensiven Farben. Was für Lichtmomente. Sonnenaufgang.
Da könnte man doch jeden Morgen zeitig aufstehen…nur für diese Momente. Doch sie sind ja kaum vorhersagbar. Ein Geschenk sind sie. Ein wunderschönes. Verbunden mit einem Mehr an Leben fühlen wir uns, verbunden mit etwas Großem, Erhabenen. In diesen Momenten taucht die Möglichkeit auf, dass es da einen Schöpfer gibt. Geben muss. Gott. Die Bibel beschreibt es so. Gleich auf den ersten Seiten. Vorhin haben wir die Worte davon gehört:
Alles war wüst, und leer, und dunkel. Die Finsternis war überall.
Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.
Gott trennte das Licht von der Finsternis.
Gott nannte das Licht „Tag“ und die Finsternis „Nacht“.
Gott machte zwei Lichter. Ein großes Licht für den Tag. Ein kleineres Licht für die Nacht.
Dazu kamen noch die Sterne.
Und Gott sah, dass das Licht gut war.
Die Menschen einst - und übrigens überall auf der Welt – konnten so etwas Erhabenes wie einen Sonnenaufgang als Zeichen von etwas sehen, etwas, das viel viel größer als sie selbst ist. Diese Erkenntnis hatte etwas Berührendes, bisweilen auch Bedrohliches, auch Beschützendes. Es machte klar: Da ist mehr als wir selbst es sind. Da ist eine große Macht.
Die Menschen haben sich sehr unterschiedlich zu dieser Macht ins Verhältnis gesetzt: Ängstlich und unterwürfig, suchend und bewundernd, sich anpassend, dienend…
Mit Jesus Christus sind Menschen sich ganz sicher: Es ist eine gute Macht. Eine Macht der Liebe. An ihm kann die Welt Gottes Licht in noch ganz anderer Weise als dem des Sonnenlichtes am Morgen erkennen. In Jesu Reden und Handeln scheint das Licht Gottes in die Welt hinein.
Jesus erzählt von Gottes Liebe. Eine Liebe, die ALLEN gilt. Auch denen, die Finsternis umgibt, weil sie Schuld auf sich geladen haben. Jesus spricht den Menschen zu, dass Gott ihnen die Schuld vergibt. Wenn wir das annehmen können, dann ist Neuanfang möglich. Jesus heilte Kranke und eröffnete damit eine neue Zukunft. Das hätten wir so oft auch gern: Jemanden, der die Hände auflegt und alles ist gut. Jemanden, der sagt, tu dies oder das – Jesus sagte: „Steh auf!“- und es geht. Es geht weiter. So einfach ist es nicht. Nein, bei Gott, ist es das nicht. Doch wir kennen auch Situationen, wo sich – sozusagen aus heiterem Himmel – etwas fügt. Wo etwas klar wird, das uns weitergehen lässt. Wo etwas heil wird. Licht, dass wir - dank Jesu – als Licht vom Himmel erkennen können. Uns kann deutlich werden: Da ist ein Gott, der Licht bringen will mitten in unseren Alltag hinein.
Lichtmoment II
In der beliebten Fernsehsendung „Bares für Rares“ wird ein merkwürdiges Objekt gebracht. Es sieht aus wie eine Lampe und doch ist doch keine. Auf einem metallischen Quadrat, 50 x 50 cm, sind metallene Scheiben angebracht. Bei näherem Hinschauen ist zu erkennen: Sie sind mit Schnüren durch die Platte hindurch an unterschiedlich große Räder gebunden. Auf der Rückseite ist ein Motor, der die Bewegung der Schnüre über die Räder ermöglicht. Und auf der Vorderseite bewegen sich die glattgeschliffenen Platten hin und her – und: Sie fangen dabei das Licht ein – reflektieren es – werfen es in die Umgebung.
Die Händler waren fasziniert, boten viel Geld, überboten sich. Sie hatten wohl schon vor Augen, welcher Kunde sich begeistern könnte und wo das Objekt angebracht werden und Licht bringen könnte. Faszinierendes Licht. Bewegungen an den Wänden und Decken von Räumen. Ein zauberhaftes Lichtspiel.
Ich darf sagen. Mir gefiel das Objekt auch. Die Idee dahinter faszinierte mich und ebenso das Kunst-volle und die schöne Handwerksarbeit. Und natürlich: die Wirkung! Wie eine altmodische Diskokugel irgendwie und doch viel feinsinniger. Etwas wird bewegt und dadurch kann es Licht auffangen und verteilen.
Ist es nicht so auch mit uns? Ins Leben gestellt werden wir bewegt: Von der Familie geprägt, von den Zeitläuften beeinflusst, im eigenen Wesen etwas ganz Besonderes. Und fangen nicht auch wir Licht ein und geben es weiter? Jesus sagte, als er da auf dem Berg stand und zu den vielen Menschen sprach: „Ihr seid das Licht der Welt“. Ich denke, das ist es, was Jesus meint: Es ist Gottes Licht, das uns anstrahlt und das wir einfangen können. Es ist Gottes Licht, mit dem wir dann sogar leuchten können. Es ist Gottes Licht, das den Menschen strahlen lässt. Und deshalb: Wir sind Licht!
Das ist wunderschön, denn es stellt uns mit all unserem Sein und Tun in einen großen Zusammenhang. Das hat etwas sehr Erleichterndes: Wir müssen uns nicht selbst ständig zum Leuchten bringen. Können wir es überhaupt? Von außen kommt Licht – und wir leben davon. Von außen kommt Licht – und wir reflektieren es, geben es weiter.
Lichtmoment III
Nun ist es aber auch so: es gibt Lichtschranken. Es gibt Dinge und Lebenssituationen, die uns in den Schatten stellen. Gottes Licht erreicht uns dann schwer. Es gibt Lichter, die sich davor schieben und die sich manchmal auch vordrängeln.
Eines dieser Lichter leuchtet besonders intensiv und taucht die Welt in einen bläulichen Schimmer. Sie wissen, was ich meine? Der Bildschirm meines Smartphones strahlt mir ins Gesicht. Drängt sich immer wieder auf. Es gibt neue Nachrichten. Ich schaue neugierig hinein. Jemand meldet sich bei mir. Jemand will etwas von mir. Jemand teilt mir etwas mit. Ungefragtes drängt sich schamlos auf. Diese Lichter betäuben mich. Ich spüre, wie ich mich immer wieder ablenken lasse. Wie es mich in einen leichten Schlummer versetzt.
„Weltbetäubungsschlummer“ hat der Dichter Friedrich Rückert das schon vor 200 Jahren genannt. Ich weiß nicht, was für ihn der Grund dieses Gefühls, sich einlullen zu lassen, sich betäuben zu lassen, sich von den Fragen der Welt und des Lebens nicht mehr berühren zu lassen, war. Moderne Kommunikationstechnik war noch Utopie. Doch ich finde das Wort sehr passend. Weltbetäubungsschlummer.
Was können wir dagegensetzen?
Die Antwort kommt eigentlich schnell: Smartphone beiseitegelegt, losgegangen, in die Welt geschaut. Menschen begegnen, in die Wolken blinzeln, ein Eis essen. Leben eben. Leben aus mir heraus. Sich anleuchten lassen vom Dasein. Leben im Gespräch miteinander, im Tun miteinander, im Staunen an- und miteinander.
Gottes Licht reflektieren.
Lichtmoment IV
Oft genug erkennen wir dann auch, dass uns Licht einfach nur geschenkt ist. Gar nicht zum Reflektie-ren gedacht. Sondern als sowas wie eine Straßenlaterne, als Taschenlampe, als Handylicht im Dun-keln. Ein Schein, der mir hilft, mich zurecht zu finden.
Jetzt möchte ich zu Dir kommen, lieber Jonas, unser Konfirmand. Ohne zu wissen, was das Thema dieses Gottesdienstes ist, hast Du Dir einen Konfirmationsspruch ausgesucht, der auch vom Licht spricht. Er lautet: „Dein (Gottes) Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“ (Psalm 119, 105)
Noch einmal so ein schönes Bild in diesen Gottesdienst hinein. Eine Leuchte, mein Weg, meine Füße.
Es macht klar: Das Licht Gottes ist nicht nur vage und unfassbar. Das Licht Gottes ist ganz konkret zu finden. Nämlich auch in seinem Wort. Was Gott gesagt hat – und in der Bibel haben die Menschen festgehalten, was sie gehört haben; Jesus hat es gepredigt – was Gott gesagt hat, kann uns Klarheit geben für unser Leben.
Du, Jonas, hast schon viel gesehen und gespürt in Deinem Leben, das eingeordnet werden musste. Du kennst Fragen und wohl auch die Geduld, die es braucht, um auf Antworten zu warten. Und wenn Du Dir diesen Vers als Segenswort für Deinen Lebensweg aussuchst, dann hast Du wohl etwas gefunden, an das Du Dich halten kannst: Gott.
Gott, der Orientierung bietet, in dem er in seinen Geboten Grenzen und Perspektiven aufzeigt. Gott, der Licht schafft, weil wir seine Liebe erfahren können. Gott, der da ist, wenn wir auf uns selbst zurückgeworfen sind.
So ist Gott eine Leuchte für unsere Füße und ist ein Licht auf unseren Wegen.
Amen. Wahrlich, so soll es sein.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsre Herzen und Sinne in Christus. Amen.
Fürbitte
Gott, wir bitten dich,
lass dein Licht leuchten in unserer Welt.
Lass dein Licht leuchten für die Menschen,
die auf der Schattenseite des Lebens stehen,
die sich sorgen um das tägliche Brot,
die kein Dach über dem Kopf haben,
die Schutz und Sicherheit fern ihrer Heimat suchen,
die unter ihrer Einsamkeit leiden,
die sich nach Geborgenheit sehnen,
die von bedrückender Schuld gequält werden,
die eine schwere Krankheit aushalten müssen,
die auf das Ende ihres Lebens zugehen,
die einen geliebten Angehörigen verloren haben.
Lass dein Licht leuchten für Menschen, die nach Orientierung suchen,
weil sie ihrem leben eine andere Richtung geben wollen,
die am Anfang eines neuen Weges stehen
und Ermutigung brauchen und Kraft für die nächsten Schritte,
die sich etwas Besonderes vorgenommen haben,
die bereit sind, sich auf ein großes Wagnis einzulassen,
die ein festes Ziel vor Augen haben, das sie erreichen wollen,
die auf Verständnis angewiesen sind und auf Unterstützung.
Lass dein Licht leuchten für Menschen, die in unserer Gesellschaft Verantwortung tragen,
die in leitenden Positionen stehen
und wichtige Entscheidungen treffen müssen,
die unsere Kinder stark machen wollen,
die in vielfältiger Weise heilen und helfen,
die für Recht und Gerechtigkeit eintreten,
die sich mit allen ihren Möglichkeiten für die Sicherung des Friedens engagieren.
Lass dein Licht leuchten für Menschen, die dich suchen,
die dir vertrauen wollen und denen es doch so schwerfällt, zu glauben.
Die nach die fragen und die doch von Zweifeln geplagt sind,
die beten möchten und die nicht die richtigen Worte finden.
lass dein Licht leuchten für unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden,
heute vor allem für Jonas.
Dass sie mit Vertrauen und Zuversicht und begleitet ihre Wege gehen können.
Lass dein Licht leuchten für unsere Toten in deinem ewigen Reich.
Heute denken wir besonders an Silva Hahn.
Gott, lass dein Licht leuchten für uns und alle Menschen,
damit es hell werde auf Erden
in uns und für uns und durch uns.
In der Stille bringen wir vor dich, was uns bewegt.
Vaterunser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
Segen
Gott segne dich und er behüte dich.
Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Frieden. Amen.
Mit herzlichen Grüßen, Pfarrerin Brigitte Schöne
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Informationen
Den Gottesdienst am kommenden Sonntag, 26. Juli 2026, feiern wir zusammen mit der Johannesgemeinde als Abendgottesdienst um 18:00 Uhr in der Johanneskirche. Leitung: Pfr. Dr. Stefan Fritsch und Alain Brun-Cosme (Orgel).
Kollektensammlung
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Kennwort: Kollekte 19.07.2026 (und gewünschter Verwendungszweck)
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Stichwort: Orgel