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Psalm, Gebete und Gedanken zum Pfingstfest von Pfarrerin Brigitte Schöne

Foto: pixabay


Gott spricht: Ich will meinen Geist ausgießen
über alle Menschen.

Jesus spricht: Ich will meinen Vater bitten, und er wird euch
einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleibt.

Komm, Heiliger Geist,
sanft wie eine Taube,
brennend wie Feuer,
kraftvoll wie der Wind.
Mach uns lebendig.
Amen.

 

50 Tage nach Ostern nun heute wieder ein großes Fest:
Pfingsten - das „Fest des Heiligen Geistes“ oder „Geburtstag der Kirche“.
Wir feiern, weil die Jüngerinnen und Jünger Jesu plötzlich erfüllt waren von Zuversicht, Hoffnung, innerer Sicherheit. Weil sie sich verbunden fühlten miteinander und mit den Menschen um sich. Weil sie sich gestärkt und befreit fühlten.
Das hat Wirkung bis heute: Es gibt unsere Bachgemeinde und es gibt Christengemeinden weltweit.

Ein Fest der Begeisterung ist das also. Pfingsten. Mit Geist erfüllt – so fühlen sich Menschen bis heute. Denn Gott sendet seinen Geist – damals, heute und in alle Zukunft.

Dieser Geist ist einer, der Menschen verbindet und nicht trennt, der befreit und nicht einengt. Wo der Geist Gottes ist, ist Freiheit!

Halten wir Andacht im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Unsere Hilfe steht im Namen Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat.

Lied

Ich singe dir mit Herz und Mund, EG 324, 1-3 und 15

Ich singe dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust;
ich sing und mach auf Erden kund,
was mir von dir bewusst.

Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad
und ewge Quelle bist,
daraus uns allen früh und spat
viel Heil und Gutes fließt.

Was sind wir doch? Was haben wir
auf dieser ganzen Erd,
das uns, o Vater, nicht von dir
allein gegeben werd?

Wohlauf, mein Herze, sing und spring
und habe guten Mut!
Dein Gott, der Ursprung aller Ding,
ist selbst und bleibt dein Gut.

Psalm 118, 24-29

Dies ist der Tag, den der Herr macht;
lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.
O Herr, hilf!
O Herr, lass wohlgelingen!
Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Wir segnen euch vom Haus des Herrn.
Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet.
Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!
Du bist mein Gott, und ich danke dir;
mein Gott, ich will dich preisen.
Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,
und seine Güte währet ewiglich. Amen.

Gebet

Guter Gott,
einen Geist, der tröstet, den gibst Du uns,
einen Geist, der wie ein Feuer in uns brennt,
dass uns entzündet zu neuem Leben.
Lebenskraft gibst du in alle Geschöpfe.
Die Irrenden sammelst du in der Wahrheit und machst,
dass sie einander verstehen.
Dank sei dir, Gott, und Lob.

Gott, dir sei Dank für diesen Tag.
Ein Tag der Freude und des neuen Mutes.
Ein Tag der Vergewisserung – wir sind Deine Gemeinde.
Belebe uns durch die Schöpferkraft des Heiligen Geistes.
So hilfst du uns durch deinen Trost.
So breitest du dich aus in der Welt,
damit Getrennte zueinander finden,
Feinde sich annähern und versöhnen.
Gott, mach, dass Friede einkehrt auf Erden. Amen.

Biblische Lesung am Pfingsttag:

Apg. 2, 1-21
Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.
Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden.
Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.
Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, vernehmt meine Worte! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde des Tages; sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (Joel 3,1-5): »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; die Sonne soll in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Und es soll geschehen: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.«

Gedanken zu Pfingsten

Eine Sprache sprechen – dazu hilft uns Gott

Liebe Leserinnen und Leser,
plötzlich verstanden die Menschen. Sie hörten sie reden in ihrer je eigenen Sprache. Was für ein Wunder.
In Jerusalem hatten sich die Jünger selbst einen lockdown verschrieben. Nach Karfreitag und Ostern und Himmelfahrt waren sie völlig orientierungslos. Und so saßen sie, alle in einem Haus, redeten, schwiegen, warteten auf was auch immer.
Und plötzlich dieses Brausen vom Himmel. War es Wind? Nein. Waren es tausend Stimmen? Nein, irgendwie auch nicht. Was war es? Sie wussten es nicht, aber das war auch nicht wichtig. Denn es machte etwas mit ihnen: Dieses Es erfüllte sie mit Energie und setzte sie in Gang. Euphorie war es? Plötzliche Klarheit? Neuer Mut?... Wahrscheinlich von allem etwas.

Und dann gingen sie raus, beendeten ihren Rückzug und brachten Ihre Begeisterung hinein in die Stadt.

Und die Menschen wunderten sich. Viele Menschen waren da. Wegen des Festes waren sie gekommen aus aller Herren und Damen Länder.
Sie wunderten sich, denn die da redeten sprachen ihre Sprache. Oder jedenfalls verstanden sie, was die Jüngerinnen und Jünger begeistert mitteilten.

Was für ein Wunder!

Ich erzähl ihnen nun eine persönliche Geschichte:
In Indien war ich. Es ist schon lange her, aber es war ein monatelanger sehr eindrücklicher Aufenthalt. Und weil es um Verstehen und Sprache und Wunder heute geht, fiel mir ein Erlebnis dort wieder ein. Da ist mir einmal etwas passiert, was mir schon einen ordentlichen Schreck gemacht hat. Aber es ging dann doch alles gut:
Ich wohnte am Rande der Stadt in einer Art Studentendorf. Der Stadtteil hieß Arrasaradi. Kann das mal jemand sagen?
Nein, nicht ganz richtig…
Und jetzt das ganz bitte etwas schneller: …..

Gut, sie können es. Ich dachte, ich kann es auch. Aber dann passierte das: Ich war in die Mitte der Stadt gefahren, hatte einige Stunden dort verbracht und wollte nun wieder nach Hause. Nimm dir eine Rikscha, das Taxi, sagten die Leute. Das ist das einfachste, wenn du wieder nach Hause willst. So tat ich es auch. Der Rikschafahrer sprach Tamil. Ich sprach Deutsch. Und auch Englisch sprach ich, aber das sprach der Rikschafahrer nicht. Tamil und Hindi und vielleicht etwas „malayalam“, die Sprache des Nachbarlandes Kerala, das verstand er. Aber nicht englisch und nicht deutsch und auch kein russisch, was ich noch hätte bieten können….
Arrasaradi sagte ich einfach. Da will ich hin. Er lächelte mich strahlend an – was die Menschen in Südindien fast immer tun. Aber sonst: Keine Bewegung. Arrasaradi sagte ich es langsamer. Er strahlte, fuhr aber nicht los. Arrasaradiiii, sagte ich- und es passierte nichts. Da wurde mir heiß. Der versteht mich nicht. Wie komme ich nach Hause?
Viele Rikschafahrer waren dazu gekommen. Ich stand in einem großen Kreis von Taxifahrern. Sie hatten gemerkt, irgendwas ist da los. Arrasaradie sagte ich wieder und wieder. Mal schnell mal langsam, mal vorne betont, mal hinten…. Plötzlich leuchtete das Gesicht eines Mannes hell auf. „Ahhh, Arrasaradi!“ Und plötzlich ging alles ganz schnell. Einsteigen losfahren und bald war ich zu Hause.
Ich hatte das Wort einfach nie richtig gesagt. Sie hatten mich nicht verstanden. Und ich hatte dann wirklich auch nicht verstanden, was der Mann anderes gesagt hatte als ich. Egal, ich fuhr ja endlich nach Hause.

So muss es den Menschen in Jerusalem gegangen sein. Plötzlich verstehen, einander verstehen, aus irgendwelchen Gründen. Keine Zeit, heraus zu finden, warum. Einfach nur staunen und glücklich sein und verstehen! Den Moment des Miteinanders über alle Grenzen hinweg, verstehen. Die Menschen in Jerusalem hatten viel mehr Zeit als ich mit meinem Rikschafahrer. Sie haben das Miteinander ordentlich ausgekostet und die Menschen um sie herum richtig beeindruckt.

Wir hier sprechen eine Sprache und verstehen uns. Und verstehen uns ganz oft auch gar nicht. Weil wir die Bedeutung der Wörter nicht kennen, die der andere dem oder jenem Wort gibt. Andere Erinnerungen, andere Erfahrungen, andere Horizonte. Die Alten reden anders als die Jungen. Die auf dem Land benutzen andere Wörter viel öfter als die in der Großstadt. Biberschwanz – kennt ihr das Wort? Das ist ein richtiges Dorf-Wort; wer sagt das in der Stadt?
Oder „Schuffel“ - wer von den Jungen kennt das Wort, das den Alten auf den Brandenburgischen Dörfern selbstverständlich ist?
Da glauben wir, wir sprechen eine Sprache und müssen uns deshalb verstehen. Und deshalb fragen wir uns nichts. Dabei haben wir viel Grund zum Fragen.

Was verbinden sie mit dem Wort „Heiliger Geist“ möchte ich sie alle fragen, heute an Pfingsten. Ihre Antworten werden sehr unterschiedlich sein, da bin ich sicher. Einer wird assoziieren „Lichtblitze und Ideen“, eine andere ein Konglomerat aus Gott und Himmel und Tauben…
Und Sie dort? Heiliger Geist! Und du, ….? Und Sie dort hinten? Und sie und sie und sie…

Heiliger Geist – da gibt es wirklich so viele Antworten, weil der Heilige Geist in so vielen unterschiedlichen Weisen wirkt: Ideen, Ermutigung, Nähe, Gebet, Beruhigung, plötzliches Verstehen, Gottesnähe, …

Wir erfahren Gott im heiligen Geist in so verschiedener Weise. Es ist wie mit der Sprache: Wir reden eine Sprache! Und wir sprechen sie in so vielen Nuancen. Geben wir einander davon ab! Erzählen wir davon, wenn wir staunen, weil es doch nur Gott sein kann, der das gemacht hat. Teilen wir miteinander unsere Erfahrungen.

So wie mit schönen Wörtern. Lieblingswörter haben wir alle. Wörter, die nicht vergessen werden sollen, die wir nicht vergessen wollen, kennen wir auch. Wörter, die nach Kindheit riechen oder schmecken. Die das Lebenswerte in unserem Alltag beschreiben.
Die wir gern verschenken, weil sie uns was wert sind, weil sie schön sind, weil sie etwas mit unserem Leben zu tun haben. Weil wir wollen, dass sie nicht vergessen werden! Wie mit Wörtern machen wir es auch mit unseren Geist-Erlebnissen.

Eine Sprache sprechen – dazu hilft uns Gott. Er kann Brücken schaffen für uns in allem Nichtverstehen, in allem Missverstehen. Damit wir uns verstehen!

Zum Abschluss will ich noch einen der Menschen zu Worte kommen lassen, die unsere Sprache sprechen und das besonders gut können: Einen Dichter! Den Dichter Eduard Mörike. Er dichtete:

In Ihm sei´s begonnen
der Monde und Sonnen
an blauen Gezelten
des Himmels bewegt!
Du, Vater, du rate,
lenke du und wende!
Herr, dir in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt.

AMEN

Lied

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes, Ev. Gesangbuch Nr. 132

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein,
und werdet meine Zeugen sein, meine Zeugen, meine Zeugen sein.

Fürbittengebet

Barmherziger Gott!
Hilf uns, dass wir zu sehen wagen, was sich abspielt in Deiner Welt.
Hilf uns, den Bruder, die Schwester zu suchen in all denen, die namenlos leiden.
Hilf uns, dass wir ihre Namen hören, jeden Einzelnen.
Hilf uns, dass wir sie bei ihrem Namen nennen.

Gnädiger Gott!
Mach uns wachsam. Wo die Wahrheit verdreht wird.
Lehre uns offen zu bleiben, wenn Grenzen sich schließen.
Mache uns widerständig, wenn Menschen zu Feinden gemacht werden,
wenn Menschen missbraucht werden,
wenn Menschen Mittel zum Zweck sein sollen.

Barmherziger Gott!
Du kennst jeden Menschen bei seinem Namen,
auch unsere sind in deine Hand eingeschrieben.
Du hast den Menschen geschaffen in seiner wunderbaren Vielfalt,
damit wir gemeinsam erahnen,
wie weit und unermesslich du bist.
Damit wir dich loben mit allen Völkern der Erde.
Dir sei die Ehre.

In der Stille bringen wir vor Dich, was uns persönlich am Herzen liegt. Beten in der Stille
Vaterunser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Segen

Gott segne Sie und er behüte Sie.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über Ihnen und sei Ihnen gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf Sie und gebe Ihnen Frieden.

Johann Sebastian Bach-Kantate zu Pfingsten

Wer mich liebet, der wird mein Wort halten (BWV 74)

https://www.youtube.com/watch?v=QE2spYhCPVI&list=RDQE2spYhCPVI&start_radio=1

Amsterdam Baroque Orchestra & Choir, Ton Koopman
Deborah York, soprano; Bogna Bartosz, alto; Jörg Dürmüller, tenor; Klaus Mertens, bass

Coro: Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
Aria (soprano): Komm, komm, mein Herze steht dir offen
Recitativo (alto): Die Wohnung is bereit
Aria (basso): Ich gehe hin und komme wieder zu euch
Aria (tenor): Kommt, eilet, stimmet Sait und Lieder
Recitativo (basso): Es ist nichts Verdammliches an denen
Aria (alto): Nichts kann mich erretten
Choral: Kein Menschenkind hier auf der Erd

 

Mit herzlichen Grüßen, Pfarrerin Brigitte Schöne
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Information

HERZLICHE EINLADUNG zu unseren Gottesdiensten.

Pfingstmontag, 06.06.22, 9.30 Uhr
Regionalgottesdienst in der Dorfkirche Giesensdorf.
Die Predigt hält Pfarrerin Theresa Dittmann.

Am nächsten Sonntag, Trinitatis, 12.6.2022, feiern wir einen ökumenischen Gottesdienst auf der Steglitzer Festwoche. Kommen Sie um 12 Uhr zum Festplatz an der Bäkestraße. Auch dort lassen wir noch einmal Tauben fliegen!

Unser Gemeindechor sucht Mitsängerinnen und Mitsänger. Wer hat Lust dazu zu kommen? Proben finden immer montags um 19 – 20.30 Uhr statt. Das derzeitige Projekt ist die "Missa africana" von Michael Schmoll.

Wir sammeln heute für Partnerkirchen in der Ökumene - Talitha Kumi

Bildung erlaubt neue Blickweisen und eröffnet neue Horizonte. Das gilt insbesondere in einem Land, das seit Jahrzehnten unter Besatzung lebt. Als Mädchenschule und Internat im Jahr 1851 gegründet, betreut „Talitha Kumi“ heute ca. 900 Kinder und Jugendliche: Mädchen und Jungen, Christ:innen wie Muslim:innen. Zum Schulzentrum gehören ein Kindergarten, das Mädcheninternat, die Grund- und Oberschule, eine Berufsfachschule und ein Gästehaus. „Talitha Kumi“ setzt sich nicht nur für die Förderung leistungsstarker Kinder und Jugendlicher ein, sondern übernimmt zugleich auch soziale Verantwortung. Die Förderung von Mädchen gehört dabei zu den Kernaufgaben, ebenso die Erziehung zur Gewaltlosigkeit.

Weitere Informationen unter: www.talithakumi.org/de

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