Geistliche Angebote



Psalm, Lieder und Gebete von Pfarrerin Brigitte Schöne

 

Bild von Stefan Schweihofer auf Pixabay

 

Gottesspuren

 

Liebe Leserinnen und Leser,

der Wochenspruch für die kommenden Tage lautet: „Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade“. So heißt es im Johannes-Evangelium (Johannes 1, 16).

Ob uns das für uns persönlich und unser je eigenes Leben so vorkommt? Gottes Spuren sind in unserem Leben, aber haben wir sie entdeckt? Wir nehmen von der Fülle des Lebens, aber bringen wir es mit Gott in Verbindung? Haben wir erkannt, dass Gott mit uns geht, so wie er es zugesagt hat?

Lassen Sie uns heute in dieser Andacht diesem ein kleines Weilchen hinterher denken. In den Liedern können wir uns vielleicht anregen lassen, denn die geistlichen Lieder beschreiben so gut die Fülle der Gotteserscheinungen im Leben. In den Gebeten können wir vor Gott bringen, wo wir von seiner Gnade unbedingt etwas nötig haben. Wir können Gottes Geist unter uns nachspüren.

 

Lied

Der Morgenstern ist aufgedrungen (EG 69)

1) Der Morgenstern ist aufgedrungen,
er leucht' daher zu dieser Stunde
hoch über Berg und tiefe Tal,
vor Freud singt uns der lieben Engel Schar.

2) "Wacht auf", singt uns der Wächter Stimme
vor Freuden auf der hohen Zinne:
"Wacht auf zu dieser Freudenzeit!
Der Bräut'gam kommt, nun machet euch bereit!"

3) Christus im Himmel wohl bedachte,
wie er uns reich und selig machte
und wieder brächt ins Paradies,
darum er Gottes Himmel gar verließ.

4) O heilger Morgenstern, wir preisen
dich heute hoch mit frohen Weisen;
du leuchtest vielen nah und fern,
so leucht auch uns, Herr Christ, du Morgenstern!

https://youtu.be/rXTCYDrACMU

 

Psalm 105

Danket dem Herrn und rufet an seinen Namen;
verkündigt sein Tun unter den Völkern!
Singet ihm und spielet ihm,
redet von allen seinen Wundern!
Rühmet seinen heiligen Namen;
es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen!
Fraget nach dem Herrn und nach seiner Macht,
suchet sein Antlitz allezeit!
Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat,
seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes,
du Geschlecht Abrahams, seines Knechts,
ihr Söhne Jakobs, seine Auserwählten!
Er ist der Herr, unser Gott,
er richtet in aller Welt.
Er gedenkt ewiglich an seinen Bund,
an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter.

 

Gebet

Gott.
Wir haben Bilder im Sinn, wenn wir an ihn denken.
Der gute Hirte.
Die tröstende Mutter.
Die feste Burg.
Die sprudelnde Quelle.
Und wir ahnen doch:
Gott ist mehr
Als jedes Bild auszudrücken vermag.

Gott.
Wir haben Worte im Sinn, wenn wir an ihn denken.
Fürchte dich nicht.
Ich bin bei dir.
Ich segne dich.
Und wir hoffen doch:
Gott ist mehr
Als ein einziges Wort auszudrücken vermag.

Gott.
Wir haben Taten im Sinn, wenn wir an ihn denken.
Aus Wasser wird Wein.
Blinde können wieder sehen.
Kranke stehen auf.
Tote werden zum Leben erweckt.
Und wir wissen doch:
Gott ist mehr
Als die größte Tat auszudrücken vermag.

Guter Gott, wir wollen alles wissen von dir.
Hilf uns, uns einfach nur zu verlassen auf Dich.
Hilf uns, dir zu vertrauen ohne alles zu wissen.

 

Zuspruch

Gott spricht. „Ich bin, der ich bin“
Für jede und jeden.
Tag und Nacht.
Bis in Ewigkeit.
Deshalb können wir singen und beten: Ehre sei Gott in der Höhe!

 

Tagesgebet

Guter Gott,
deine Liebe verwandelt die Welt.
Lass Freude wachsen aus der Traurigkeit,
schaff Frieden im Streit,
Vergebung von Schuld
und neues Vertrauen.
Das bitten wir durch Jesus Christus

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Zeichen und Wunder – das wünschen wir Menschen uns. Jesus hat diesen Wunsch eher abgelehnt. Und dennoch gibt es in der Bibel die Geschichte, dass Jesus Wasser in Wein wandelt. Sollen wir das so glauben? Vielleicht begreifen wir die Geschichte heute am ehesten als ein Bild dafür, dass Jesus verwandeln kann. An den Menschen hat er dieses Wunder unzählige Male vollbracht, bis in unsere Tage.

 

Evangelium

Johannes 2, Verse 1-11

Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maß. Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm. Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 1und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

 

Lied

Du Morgenstern, du Licht vom Licht (EG 74)

1) Du Morgenstern, du Licht vom Licht,
das durch die Finsternisse bricht,
du gingst vor aller Zeiten Lauf
in unerschaffner Klarheit auf.

2) Du Lebensquell, wir danken dir,
auf dich, Lebend’ger, hoffen wir;
denn du durchdrangst des Todes Nacht,
hast Sieg und Leben uns gebracht.

3) Du ewge Wahrheit, Gottes Bild,
der du den Vater uns enthüllt,
du kamst herab ins Erdental
mit deiner Gotterkenntnis Strahl.

4) Bleib bei uns, Herr, verlass uns nicht,
führ uns durch Finsternis zum Licht,
bleib auch am Abend dieser Welt
als Hilf und Hort uns zugesellt.

https://youtu.be/gGAPXcRUKjI

 

Predigt

Liebe Leserinnen und Leser,

wieviel Namen haben sie? Wenn ich sie das frage, dann meine ich Vornamen. Und wir wissen schon: Das ist ja nicht gleich bei uns allen.

Ich selbst habe einen Vornamen – Brigitte. Nur einen, leider. Ich hätte gern mehr. Und als meine Mutter mir einmal erzählte, sie hätten bei der Namenswahl geschwankt zwischen „Brigitte“ und „Katharina“, da habe ich gedacht: Warum habt ihr nicht beide genommen? „Brigitte Katharina“… klingt doch schön! Aber es war wohl eine Mode damals, sich für genau einen Namen zu entscheiden. Meine Mutter dagegen trägt drei Vornamen! Und es sind nicht irgendwelche – es ist der für sie gedachte Name und es sind dazu die Namen von Mutter und Großmutter noch dazu.

Es gibt sogar noch längere Aufzählungen von Namen. Am Mittwoch haben wir unser Gemeindemitglied Frau W. in einem Gottesdienst verabschiedet und dann auf dem Parkfriedhof bestattet. Sie wurde 99 Jahre und 4 Monate alt. Sie trug vier Namen: Irmgard Johanna Marie Paula. Woher die Namen kommen, habe ich die Familie leider nicht gefragt. Ich denke mir, dass sie mit ihrem ganz persönlichen die Namen von Mutter und Großmutter und vielleicht noch einer Tante trug. In ihrem Namen sind viele derer, die auch in ihr sind, in ihren Genen, in ihrem Wesen, in ihrem Sein. Sie ist mit ihren Namen verwoben in die Geschichte und das Dasein vor ihr. Ich finde das schön. Denn es macht klar: Wir kommen woher und wir sind in unserem Selbst nicht nur wir allein sondern eine Melange aus ganz vielem. Und wir wissen, diese Melange werden wir selbst und wird nie jemand ganz ergründen und beschreiben können. Vielleicht Gott. Wir Menschen jedoch nicht. Jeder Versuch einer Biografie und eines Persönlichkeitsbildes bleibt immer ein Stückwerk.

Menschen können nicht festgelegt werden auf Beschreibungen, Bilder, Charakterdarstellungen. Eine Beschreibung bleibt immer nur der Versuch eines Gesamtbildes.

Gott, das lesen wir heute im uns zum Nachdenken und zur Anregung gegebenen biblischen Text, hat einen noch viel längeren Namen. Es ist kein Name in unserem Sinne, sondern genau das, was die Alten mit der Ansammlung vieler Namen für ihre Kinder wollten: Es ist ein Kosmos. Und wenn wir „Gott“ sagen, dann ist das nur eine Hilfskonstruktion, weil wir ja irgendetwas sagen müssen, um uns zu verständigen. Aber eigentlich schade, dass wir es mit der Anrede so verkürzen, denn es wäre uns viel mehr von Gott und seinem Wesen im Bewusstsein, wenn wir es sagen würden, wie Gott es selbst sagt.

Im ersten Buch Mose sagt Gott zu Mose: „…ich will ausrufen den Namen des Herrn vor Dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.“ Was für ein Name! – „Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.“. Eben mehr als ein Name, eine Beschreibung – es ist ein Kosmos.

Und sofort wird klar: Gott ist ein riesiger Kosmos. Sein Name besteht – in der Übersetzung ins Deutsche – aus 17 Worten. Und wenn wir uns diese durch den Kopf gehen lassen, wird deutlich, dass es eine unendliche Weite ist, die da eröffnet wird. Es soll uns wohl klar werden: Wenn schon wir Menschen uns selbst und andere nicht insgesamt beschreiben können, wie unmöglich ist es dann mit Gott… Dabei wollen wir es doch so sehr – uns selbst und einander umfassend beschreiben, uns auf den Punkt bringen, und Gott eben auch. Das gibt uns Kontrolle, Sicherheit, Stabilität. Andererseits würde es den Kosmos begrenzen; die von Gott geschaffene Welt wäre nicht seine Welt, wenn sie so begrenzt wäre. Und Gott wäre nicht Gott, wenn es einen Rahmen gäbe.

Alles ist offen. Alles bleibt offen.

Das können wir Menschen nicht gut aushalten. Und so ist nur zu verständlich, dass Mose, der Mann, der gerade sein Volk aus der Enge in Ägypten in eine gute Zukunft führen soll, Gott um Klarheit bittet. Er will wissen, wer Gott ist. Ihm ist so viel unklar. Ihm ist zu viel verborgen. Er weiß sicher, dass Gott ihn sieht, aber wer dieser ist, dass ist ihm nicht klar genug. Und so sagt er zu Gott: „Lass dich sehen“! Mose will ihn sehen, will wissen, wer er ist. Will wissen, wer genau sein Gegenüber ist. Und Gott antwortet mit mehr als einem Duzend Worten… Aber er spricht dann noch weiter, sagt noch mehr über sich. Er bleibt bei Mose, eine ganze lange Zeit. Und ihr Miteinander kann uns heute wirklich stärkende Botschaft sein.

Ich lese uns Verse aus dem ersten Buch Mose, Genesis im 3. Kapitel:

Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen! Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des Herrn vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. Und der Herr sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen. (2. Buch Mose 33, 18-23)

Lass Dich sehen! Lass Deine Herrlichkeit sehen! So bittet Mose. Und Gott sagt: Maximal hinterher sehen kannst Du mir. Dafür will ich sorgen. Aber ganz sehen – das überstehst du nicht! Gott ist zu groß für uns. Wir Menschen können Gott nicht fassen. Und sollen es auch nicht. Gott lässt es offen. Mit so einer Offenheit umzugehen ist für uns Menschen schwer. Die Erkenntnis der Nichtbegreifbarkeit kann beängstigen. Denn was wir nicht fassen können, können wir auch nicht kontrollieren… Was wir nicht fassen können, dem fühlen wir uns ausgeliefert. Gott weiß das wohl, denn bevor er all das zu Mose sagt und Mose sich auf den Felsen stellen lässt und ihn sich erleben lässt, spricht er von Güte. „Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen“ sagt Gott.

Das kann heißen: Was immer ihr mit mir erlebt, das ist Güte. Güte – das kommt von gut, `Gutheit‘, früher wurde auch von Herzensgüte gesprochen. Darunter, so wikipedia, versteht man eine freundliche, wohlwollende und nachsichtige Einstellung gegenüber anderen. Gutes tun gehört dazu, gnädig sein, wohlwollend und auch barmherzig sein. Als Gegenteil von Güte werden Strenge oder Unnachgiebigkeit angesehen. Und nun beschreibt Gott Güte als eine seiner Haupteigenschaften. Eine andere ist die Liebe. Es geht also um die Wirkung, die Gott auf uns hat. Und die ist nicht beängstigend, sondern von Güte und Liebe getragen.

Es gibt ein Kinderbuch von dem syrisch-deutschen Schriftsteller Rafik Shami. In diesem Buch lässt Shami Gott danach fragen, wie die Wesen seiner Schöpfung ihn sehen. Neugierig wie ein Kind fragt Gott in diesem Buch die Geschöpfe, wie sie über ihn denken. Und was kommt heraus? – Die kleine Wolke antwortet, sie spüre Gott bei jeder Bewegung. Wohin Gott sie haben wolle, dahin wohl bewegt er sie. Der aus der Verpuppung geborene Schmetterling sieht Gott „als zauberhafte Hand, die alles Hässliche in Schönheit verwandelt“. Das Schneeglöckchen, das im Winter aus der Zwiebel keimt, kennt ihn als unendliche Wärme, die zum Leben erweckt. Die stolze Palme spricht von Gott als dem „genialen Bildhauer“… Ein Kinderbuch. Aber ist es nicht eine Hilfe? Alle beschreiben Gott nach der Wirkung, die Gott auf sie hat. Was würden wohl wir antworten? Welche Wirkung hat Gott auf uns?

Vielleicht müssten wir erst einmal nachdenken und auf die Suche gehen, weil wir Gott im Alltag eher wenig in unser Denken und Leben einbeziehen. Vielleicht geben wir dieser Frage in der kommenden Woche mal Raum… Es könnte uns ruhiger machen in unserem Leben, das immer wieder so schwer zu bestehen ist. All seine Güte will Gott uns zeigen. Wir können Gott zwar nicht in voller Breitseite sehen, aber doch ihm hinterhersehen und im Rückblick etwas davon wahrnehmen, was er in unserem Leben tut.

Rück-Blick. Ein letzter Gedanke dazu: Auf Rückspiegeln in amerikanischen Autos gibt es den Warnhinweis: „Objects in mirror are closer than they appear.“ Frei übersetzt: Was sie im Spiegel sehen können ist näher dran, als es ihnen erscheint. Das trifft wohl auch auf Gottes Herrlichkeit zu. Mag sein, dass die Schönheiten dieser Welt und all das Gute nur ein Nachglühen sind, ein Hinterhersehen, ein Spiegelbild. Aber sie sind näher, als man meint, und sie sind überall. Wir müssen sie nur wahrnehmen: Ein Zebra aus der Nähe. Der Tatendrang nach einem frischen Haarschnitt oder das gute Gefühl zu uns selbst in einem neuen Kleidungsstück. Eine Musik, die uns in vergangene Zeiten führt und das Gute wieder spüren lässt. Ein LKW, der aus der Ukraine zurückkehrt, entladen und unversehrt.

Amen.

 

Fürbittengebet

Wir kommen vor Dich Gott,
der du so groß bist, dass auch 99 Namen nicht reichen würden, um dich zu beschreiben.
Wir kommen vor dich, weil wir spüren, wie sehr wir dich brauchen.
Wir bitten dich: Lass dich sehen in unserer Welt.

Lass dich sehen, wo Unfriede herrscht:
In den Familien,
in den Gesellschaften,
zwischen Völkern.
Guter Gott, bring Friede.
Streit und Zank soll vorbei sein.
Das Töten und Sterben soll ein Ende haben.

Gott, lass dich sehen, wo die Menschen in Trauer sind:
Um die Liebsten, deren Leben nun zu Ende gegangen ist.
Um die Söhne und Töchter, die der Krieg ihnen nahm.
Um verlorene Träume und Chancen und Perspektiven.
Guter Gott, bring Trost,
den Familien von Andrei Petscherskiy und Artem Kiparenko
und allen denen, die um ihre Lieben trauern.
Neue Hoffnung soll in ihren Herzen sein.

Gott, lass dich sehen, wo wir dir Dank entgegenbringen wollen.
Für das lange Leben von Horst Isert und Irmgard Wiesenhütter.
Für die guten Begegnungen, die wir erfahren haben,
die Nähe, die Liebe, das Glück.
Guter Gott, lass dich spüren.
Damit wir uns dir nahe fühlen.

Gott, lass dich sehen, wenn wir die Welt besser machen wollen.
Die Klimaveränderungen aufhalten
Die Ungerechtigkeit verringern
Die Kinder stark machen.
Unsere Gemeinde lebendig halten.
Guter Gott, greife uns unter die Arme und hilf mit,
wo wir an deiner Welt bauen.

Gott, lass dich sehen in unserem je persönlichen Leben.
Vor dich bringen wir in der Stille, was uns persönlich bewegt.

Mit Jesu Worten beten wir: Vater unser…

 

Lied

Verleih uns Frieden gnädiglich (EG 421)

Verleih uns Frieden gnädiglich,
Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht,
der für uns könnte streiten,
denn du, unser Gott, alleine.

https://youtu.be/yRfb_ULr3iI

 

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir + Frieden.
Amen.

 

Mit herzlichen Grüßen, Ihre Pfarrerin Brigitte Schöne

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Gottesdienst haben, dürfen Sie mir gerne schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Informationen

Gottesdienste feiern wir gleich zweimal in der kommenden Woche:

Am Sonnabend, den 21.1.23 um 15 Uhr mit den Kindern und ihren Familien. Katja Tobolewski, Pfrn. Schöne und Albrecht Gündel-vom Hofe erwarten alle zur Kinderkirche.

Am kommenden Sonntag, 22.1.22, Gottesdienst um 10 Uhr mit Prädikant H.-J. Fentz und Sabine Erdmann (Orgel).

Der GKR hat in seiner letzten Sitzung die Beendigung aller Corona-Hygiene-Maßnahmen in unserer Gemeinde beschlossen. Weiterhin werden aber zum Gebrauch Masken ausliegen und auch Desinfektionsmittel wird vorhanden sein.

Herzliche Einladung zum Mitsingen in unserem Chor. Das macht gute Laune! Jeden Montag von 19 bis 21 Uhr.

Pfarrerin Schöne ist vom 23.1. – 5.2.23 in Klausur bzw. im Urlaub.

 

Kollektensammlung

Die Kollekte sammeln wir heute in den Reihen für besondere Aufgaben der Evangelischen Kirche in Deutschland. An der Kirchentür sammeln wir für die Arbeit mit unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Spendenkonto: IBAN: DE34 5206 0410 1803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Kennwort: Kollekte 13.01.2023 (und gewünschter Verwendungszweck)

Wir leiten Ihre Kollekte ggf. weiter! Gern senden wir auch eine Spendenbescheinigung zu.