Geistliche Angebote


Psalm, Lieder, Gebete und Predigt von Pfarrerin Brigitte Schöne

 

 

(Für diese Andacht können sie folgendes vorbereiten: eine Kerze; weihnachtliche oder meditative Musik)

 

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich Willkommen und schön, dass Sie da sind.

Am letzten Abend dieses Jahres nehmen wir uns Zeit, um mit Gott zu sein.

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns.
Für alle war es sehr verschieden.
Es glich auch keinem der Jahre, die wir zuvor erlebt haben.
Einmaligkeit beschreibt jeden Tag und jedes Jahr.
Mancher Tag war einmalig schön, manche Zeit einmalig schwer. Und dazwischen gibt es viele Facetten des Seins.

Unser Leben haben wir einmal von Gott geschenkt bekommen.
ER stellte uns in den Zeitenlauf. Und er sagte uns zu, an unserer Seite zu sein.

Denken und fühlen wir in dieser kommenden Stunde dieser Nähe Gottes nach. Und bitten wir ihn um seinen Segen für alles, was nach diesem Heute - mit dem neuen Jahreslauf - auf uns zukommen wird.

Singen wir ein weihnachtliches Lied, das erfüllt ist von Freude und Zuversicht.

 

Lied

Vom Himmel hoch da komm ich her (EG 24)

1 Vom Himmel hoch, da komm ich her,
ich bring euch gute neue Mär;
der guten Mär bring ich so viel,
davon ich singen und sagen will.

2 Euch ist ein Kindlein heut geborn
von einer Jungfrau auserkorn,
ein Kindelein so zart und fein,
das soll eu'r Freud und Wonne sein.

12 Das hat also gefallen dir,
die Wahrheit anzuzeigen mir,
wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.

15 Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
der uns schenkt seinen ein'gen Sohn.
Des freuet sich der Engel Schar
und singet uns solch neues Jahr.

Stuttgarter Hymnus-Chorknaben, 2020: https://youtu.be/lbJpgL0YcRA

 

Psalm 121

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels
schläft noch schlummert nicht.
Der Herr behütet dich;
der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der Herr behüte dich vor allem Übel,
er behüte deine Seele.
Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!

 

Meditation mit Gebet und Musik (hier ist der Platz für Ihre eigene Musik

Alternative: https://youtu.be/XH4sKaMXv2w

 

Lassen Sie uns miteinander beten in einer Meditation, die viel Raum für Stille und eigene Gedanken geben wird.

Ich möchte uns jeweils mit einem Gedankengang ins Nachdenken bringen und werde uns dann Zeit geben, die je eigenen Gedanken vor Gott zu bringen.

 

Gebet

Gott, ein Jahr ist wieder vergangen. Die Zeit rennt, sagen wir, denn  
sie ist so voller Ereignisse. 
Es stürmte viel auf uns ein und bestimmte uns – beeinflusste unser Lebensgefühl und oft auch konkret unser persönliches Leben. Vieles haben wir selbst begonnen, wir konnten Pläne umsetzen, auch Träume verwirklichen.
Menschen sind uns begegnet, wieder und ganz neu. 
Die Welt, in die wir gestellt sind, hat sich in uns eingeprägt.
Guter Gott, es gibt vieles, wofür ich dankbar bin.  
Vor dich bringe ich, was mich froh und dankbar stimmt. 
(Wofür bin ich dankbar?)

♫ Musik/Stille

Guter Gott, ich gehe in ein neues Jahr mit manchem, was mich 
bedrückt. Der Blick in die Welt macht ratlos, manche Entwicklung in meinem Umfeld erfüllt mich mit Sorge, ich selbst suche meinen Weg.
Vor dir möchte ich sagen, was am Ende dieses 
Jahres besonders auf mir lastet.
(Was mich am meisten bedrückt?)

♫ Musik/Stille

Guter Gott, es gibt Dinge, vor denen ich mich fürchte, vor denen ich 
unausgesprochene und auch schon ausgesprochene Angst habe.
Höre mich mit meinen Ängsten:
(Wovor habe ich Angst?)

♫ Musik/Stille

Guter Gott, und doch hoffe ich immer wieder neu. Manche Hoffnung ist ganz klar in mir formuliert, manche Hoffnung ist wie ein Regenbogen am Horizont: ohne Worte, mehr ein ermutigendes Bild.
Vor dich bringe ich alles, was mich nicht verzagen und aufgeben lässt, was mich stärkt und von deinem Dasein in dieser Welt spricht.
(Was mich stärkt und ermutigt)

 ♫ Musik/Stille

Guter Gott, vor dir will ich loslassen, was mich ängstigt und 
bedrückt. In Deine Hand will ich legen, was mich belastet und mir 
das Leben schwer macht. Trage Du mit mir.

Dich bitte ich, den Dank über alles Freudige zu hören: 
Dank für die Liebe, die ich spüren konnte. 
Dank für die Sorge um mich, die ich erfahren durfte, 
das Leben, das ich spüren durfte, 
alle Lebendigkeit, alle Möglichkeiten, alle Fülle des Lebens,
die Hoffnung und Freude in meinem Herzen, immer wieder neu.

Denn es ist ja so: Wir sind von guten Mächten wunderbar geborgen.
Amen

♫ Musik


Lesung

Prediger 3, 1-15

Ein jegliches hat seine Zeit, 
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: 
Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; 
pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; 
töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; 
abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; 
weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; 
klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; 
Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; 
suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; 
behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; 
zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; 
schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; 
lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; 
Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.
Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen. Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. 
Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. Denn ein jeder Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.
Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll. Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.

Worte der Heiligen Schrift -
Gott sei Lob und Dank.

 

Diese biblischen Worte tragen den Zweifel und das Glück, tragen Ehrfurcht und ebenso unsere Angst in sich. Auf diese dem Leben immer schon innewohnende Melancholie antwortet Dietrich Bonhoeffer mit seinem Glauben. Bergen wir uns nun in seinen Worten.

 

Glaubenssätze von Dietrich Bonhoeffer

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, 
Gutes entstehen lassen kann und will. 
Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.
Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. 
Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. 
In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.
Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung. ©1951 by Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, in der Ver-lagsgruppe Random House GmbH, München

 

Gedanken am Silvesterabend

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

viel Auf und Ab hat es auch in diesem vergangenen Jahr wieder gegeben. Wir schauen in die Welt, wir schauen auf das Leben unserer Liebsten, wir schauen auf uns. Und je nach Mentalität und Alter kommentieren wir es mit: „Na, eher viel Ab als Auf war es“ – ja, so sagen die einen.  Oder eben anders die anderen: „Es gab doch immer wieder ein Auf, nach dem Ab…“

Ein Auf und Ab war das Jahr - unsere Herzen mussten einiges mitmachen.

Ginge es auch anders? Mit weniger Unruhe und so manchem Flattern? Mit weniger Erschütterungen? Ginge es auch leichter? – und zwar im kommenden Jahr schon? Wir wünschen es uns sehr.

Unempfindlicher sein, das wäre gut. Kein so weiches Herz mehr haben.

Der Jahreswechsel ist die Zeit der Vorsätze. Die Zeit der Ratgeber. Sie lehren: Endlich gelassener werden. Mit kleinen Tricks leichter leben. Sich die Dinge weniger zu Herzen nehmen...es muss doch sonst viel zu viel aushalten.

Die Bibel hat ein Wort für ein Herz, das Erschütterungen standhält. Es geht um ein festes Herz. Das wäre das Ziel.

Die Mediziner sagen: Nur ein beweglicher Herzmuskel kann einen festen Takt halten. Ein hartes Herz würde ins Flattern kommen. Aber ein festes Herz! „Das ist ein köstlich Ding“, - sagt die Bibel. (Ps. 92 und Hebr. 13,9)

Wie aber kommen wir zu so einem festen Herzen? Zu diesem „köstlich Ding“? Offenbar nicht durch besonders feste Vorsätze, wie:

  • Weniger Sorgen machen.
  • Oder uns weniger freuen, weil das nächste Tief ja schon zu ahnen ist.
  • Oder weniger weich sein, wenn uns etwas berührt.

So ein Herz wäre letztlich ein hartes Herz.

Im Hebräerbrief heißt es: Hebräer 13, 8-9
Jesus Christus gestern und heute 
und derselbe auch in Ewigkeit.
Lasst euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren umtreiben, 
denn es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, 
welches geschieht durch Gnade, nicht durch Speisegebote, 
von denen keinen Nutzen haben, die danach leben.

Also: Nicht durch gute Vorsätze für das nächste Jahr, sondern durch Gnade werden wir festen Fußes durch den Jahreslauf gehen. Nicht durch noch mehr Disziplin und Training! Sondern durch Gottes Zuwendung. Und für diese Gnade brauche ich nicht viel zu tun. Für die kann ich nicht viel tun. So wenig nur wie für meinen Herzschlag.  Mein Herz pocht ja von selbst. Ich kann es nicht dazu bringen. Ich kann es ein bisschen pflegen, es ihm wohl sein lassen. So braucht es auch für die Gnade wenig. Den Dank an Gott vielleicht, das Halten der Beziehung zu ihm… Aber selbst das braucht es oft nicht. Gott ist eben gnädig.

Ich kann nur aufmerksam sein dafür, dass mir dieses Entscheidende meines Lebens – das pochende Herz, die Gnade – gegeben ist.

Mein Herz schlägt weiter, wie es gestern schlug und heute schlägt. Was für ein Geschenk. Was für ein Geschenk durch den Geber unseres Lebens – auch morgen und über-morgen.

Ja, mein Herz wird fester, sozusagen „gefasster“ im Bewusstsein dieser Gnade. Gott hat mich in diesem vergangenen Jahr weiter kommen lassen – in allen Erschütterungen. 
Ich bekam die Kraft. Und ich lebe. Ich schöpfe mein Leben intensiv aus.

Durch Gnade kann das Herz fest werden. Zugleich bleibt es empfindlich. Es schottet sich nicht ab gegen Katastrophen und Schreckensnachrichten.

Mir das bewusster zu machen, hilft auch für das, was geschehen kann im kommenden Jahr. Mit Worten aus dem Römerbrief spricht ein festes Herz so:

„Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“. (Römer 8, 38+39)

Liebe Gemeinde, die Herausforderungen werden bleiben. Das wissen wir sehr gut. Die im Kleinen und Überschaubaren lassen sich ahnen. Jeder kennt ja die eigenen empfindlichen Stellen. Jeder kennt seine Vertrauten, die sich auch selbst mitnehmen in ihr kommendes Jahr. Auch die Herausforderungen im Größeren bleiben: Nicht die Augen zu schließen vor den Katastrophen der Welt, die eigenen Möglichkeiten erkennen.

Was für ein köstlich Ding ist es, dass das Herz fest werde, ohne hart zu werden!  Dieses Herz kennt die Liebe. Die Liebe Gottes. In Jesus Christus. An Weihnachten hat sie unser Herz berührt. Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit. Das Wichtigste ist uns gegeben. Zum Erkennen, zum Mutig werden, zum Durchhalten, um Vertrauen zu bewahren, zur Herzensfreude. Amen.

Der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

Fürbitte

Mit dem neuen Jahr kommen unsere Hoffnungen und unsere Erwartungen. Lassen Sie uns Gott bitten, dass er erfüllt und mit uns geht. Wir wissen, die Weg, die Gott mit uns geht, verlaufen nicht immer so gerade, wie wir es uns wünschen und wie wir glauben, dass sie gut sind.

Wir bitten Gott:
Guter Gott, führe uns durch dieses neue Jahr.
Begleite uns.
Sei bei uns.
Sei mit deinem guten Segen in dieser Welt. Sie ist Deine gute Schöpfung.
Bewahre Frieden und schenke neu Frieden.
Stärke Gerechtigkeit und Humanität.
Vergib und schenke immer wieder Neuanfänge.

Mit Jesu Worten beten wir: Vater unser…

 

Lied

Von guten Mächten (EG 65)

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das Alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Vokalensemble Heilbronn: https://youtu.be/rFn-0QwvexM

 

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir + Frieden. Amen.

 

Ich wünsche Ihnen und den Ihren ein frohes und gesegnetes Jahr 2026

Mit herzlichen Grüßen, Ihre Pfarrerin Brigitte Schöne

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Gottesdienst haben oder Kontakt wünschen, dürfen Sie mir gerne schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Informationen

Am Neujahrstag (01.01.26) 18.00 Uhr Ökumenischer Abendgottesdienst in der Paulus-Kirche, Hindenburgdamm 101a, anschließend Neujahrsempfang.

Einladung zu den Heiligen Nächten: Auch in diesem Jahr finden wieder die Heiligen Nächte in der Paulusgemeinde statt: Vom 26. Dezember 2025 bis 06. Januar 2026 (außer Silvester und Neujahr) täglich um 18.00 Uhr in der Dorfkirche Lichterfelde/ Hindenburgdamm. Gemeinsam im Licht des Weihnachtsbaumes sitzen, Weihnachtslieder singen, vom Wunder der Weihnacht hören und diesem in Momenten der Stille für sich nachgehen. Herzliche Einladung. Wichtig: Die Kirche ist nicht beheizt!

Am Freitag, den 2. Januar um 20:00 Uhr: Abendgottesdienst Church@Night. Pfarrer Oliver Matri und Team.

Am 4. Januar 2026, 2. Sonntag nach Weihnachten, feiern wir um 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Oliver Matri.

Die Küsterei ist zwischen den Feiertag geschlossen. Bitte wenden Sie sich ggf. an Pfarrerin Schöne. Telefon (mit Anrufbeantworter): 030-84850080

 

Kollektensammlung

Gebärdensprache ist wunderschön. Weniger schön ist es, wenn Menschen auf Gebärdensprache angewiesen sind, aber niemand da ist, der diese wunderbare Sprache beherrscht. Unsere Kirche kann Gebärdensprache! In den Gehörlosengemeinden bietet sie Gottesdienst, Seelsorge, Unterricht, Beratung, Fortbildung – barrierefrei.
Anders ist es bei den Schwerhörigen. Sie leben mitten in den Gemeinden der gut Hörenden – und doch am Rand, weil sie vieles nicht verstehen. Hier hilft und berät die Schwerhörigenseelsorge, damit ein barrierefreies Miteinander möglich wird.

Der Haushalt der Hörbehindertenseelsorge muss sich zu einem großen Teil aus Kollektenmitteln tragen. Wir bitten um ihre Gabe, damit diese Arbeit erhalten bleibt. Informationen unter: https://hoer.ekbo.de/

Die Sammlung „Brot für Welt“ wird in diesem Jahr dem Projekt „Sauberes Wasser vor der Haustür“ in Uganda zugutekommen. Informationen dazu im Dezember-Gemeindebrief, Seite 2. Bitte nutzen Sie die kleinen Papiertüten (Bei Angabe von Namen und Adresse senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu).

Spendenkonto: IBAN: DE34 5206 0410 1803 9663 99
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Kennwort: Gehörlosenseelsorge oder Brot für die Welt

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