Psalm, Lieder, Gebete und Predigt von Pfarrer Oliver Matri

Biblischer Vers für die Woche:
"Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder." Psalm 98,1
Liebe Leserinnen und Leser,
Herzlich willkommen zu dieser Andacht. „Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.“ – so lesen wir es im Wochenspruch aus Psalm 98. Dieser Sonntag lädt uns ein, genau das zu tun: zu singen. Nicht nur mit den Lippen, sondern mit dem Herzen. Gott ein Lied zu singen, heißt, auf Gottes Handeln zu antworten – auf das, was er tut in dieser Welt und in unserem Leben.
Ein „neues Lied“ – das kann ein fröhlicher Lobgesang sein, wenn wir Grund zur Dankbarkeit spüren. Es kann aber auch ein leiser, suchender Ton sein, wenn uns die Worte fehlen. Gott hört beides. Denn er ist ein Gott, der Wunder tut – oft größer, als wir es begreifen, und manchmal ganz still und unscheinbar.
So stimmen wir ein in das Lied der ganzen Schöpfung, von dem Psalm 98 erzählt: vom Meer, das braust, von den Flüssen, die in die Hände klatschen, und von den Bergen, die jubeln. Alles, was lebt, ist eingeladen, Gott zu loben.
Lassen Sie uns diese Andacht beginnen im Vertrauen darauf, dass Gott auch heute gegenwärtig ist – und dass er uns Grund zum Singen gibt.
Lied
Singt, singt dem Herren neue Lieder (EG 286)
1. Singt, singt dem Herren neue Lieder,
er ist's allein, der Wunder tut.
Seht, seine Rechte sieget wieder,
sein heilger Arm gibt Kraft und Mut.
Wo sind nun alle unsre Leiden?
Der Herr schafft Ruh und Sicherheit;
er selber offenbart den Heiden
sein Recht und seine Herrlichkeit.
2. Der Herr gedenkt an sein Erbarmen,
und seine Wahrheit stehet fest;
er trägt sein Volk auf seinen Armen
und hilft, wenn alles uns verlässt.
Bald schaut der ganze Kreis der Erde,
wie unsers Gottes Huld erfreut.
Gott will, dass sie ein Eden werde;
rühm, Erde, Gottes Herrlichkeit!
3. Frohlocket, jauchzet, rühmet alle,
erhebet ihn mit Lobgesang!
Sein Lob tön im Posaunenschalle,
in Psalter- und in Hartenklang!
Auf, alle Völker, jauchzt zusammen,
Gott macht, dass jeder jauchzen kann;
sein Ruhm, sein Lob muss euch entflammen,
kommt, betet euren König an!
4. Das Weltmeer brause aller Enden,
jauchzt, Erde, Menschen, jauchzt vereint!
Die Ströme klatschen wie mit Händen;
ihr Berge, hüpft, der Herr erscheint!
Er kommt, er naht sich, dass er richte
den Erdkreis in Gerechtigkeit
und zwischen Recht und Unrecht schlichte;
des sich die Unschuld ewig freut.
Psalm 98
Singet dem Herrn ein neues Lied,
denn er tut Wunder.
Er schafft Heil mit seiner Rechten
und mit seinem heiligen Arm.
Der Herr lässt sein Heil verkündigen;
vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.
Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel,
aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.
Jauchzet dem Herrn, alle Welt,
singet, rühmet und lobet!
Lobet den Herrn mit Harfen,
mit Harfen und mit Saitenspiel!
Mit Trompeten und Posaunen
jauchzet vor dem Herrn, dem König!
Das Meer brause und was darinnen ist,
der Erdkreis und die darauf wohnen.
Die Ströme sollen in die Hände klatschen,
und alle Berge seien fröhlich
vor dem Herrn; denn er kommt, das Erdreich zu richten.
Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker,
wie es recht ist.
Gebet
Bitten wir Gott um sein Erbarmen.
Herr, unser Gott,
du schenkst uns Grund zum Singen – und doch verstummen wir oft.
Sorgen drücken uns nieder, Zweifel machen uns leise,
und nicht immer finden wir die Töne, die dich loben.
Du rufst uns in die Gemeinschaft –
und doch bleiben wir manchmal für uns,
verschlossen voreinander und vor dir.
Du legst uns Freude ins Herz –
und doch verlieren wir sie so leicht aus dem Blick,
sehen mehr das, was fehlt, als das, was du schenkst.
Du gibst uns Kraft und Mut –
und doch fühlen wir uns oft schwach und klein,
verunsichert angesichts dessen, was vor uns liegt.
Darum kommen wir zu dir, so wie wir sind,
mit allem, was uns bewegt –
und bitten dich: Herr, erbarme dich.Amen.
Gnadenzuspruch
Gott hört unser Rufen und sieht unser Herz. Er wendet sich uns zu in seiner Güte.
So spricht er durch den Propheten:
„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.“ (Jesaja 43,1)
In diesem Vertrauen dürfen wir leben:
Gott vergibt uns, richtet uns auf und schenkt uns neuen Mut zum Leben und zum Loben.
Gebet
Gott,
du bist der Ursprung aller Musik und aller Freude.
Du öffnest unsere Herzen für dein Wort
und lädst uns ein in deine Gegenwart.
Schenke uns in diesem Gottesdienst offene Ohren und wache Sinne,
dass wir hören, was du uns sagen willst.
Lass uns zur Ruhe kommen bei dir
und stärke in uns das Vertrauen auf deine Nähe.
Führe uns zusammen als deine Gemeinde
und begleite uns durch dein Wort und deinen Geist.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben schafft, jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Evangelium
Lukas 19, 37 - 40
Und als Jesus schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!
Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.
Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.
Lied
Du, meine Seele singe (EG 302)
1. Du meine Seele, singe,
wohlauf und singe schön
dem, welchem alle Dinge
zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben
hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben,
solang ich leben werd.
2. Ihr Menschen, lasst euch lehren,
es wird sehr nützlich sein:
Lasst euch doch nicht betören
die Welt mit ihrem Schein.
Verlasse sich ja keiner
auf Fürstenmacht und -gunst,
weil sie wie unsereiner
nichts sind als nur ein Dunst.
3. Was Mensch ist, muss erblassen
und sinken in den Tod;
er muss den Geist auslassen,
selbst werden Erd und Kot.
Allda ist’s dann geschehen
mit seinem klugen Rat
und ist frei klar zu sehen,
wie schwach sei Menschentat.
Predigt
Predigttext: 2. Chr. 5, 2 – 6, 12 – 14
Da versammelte Salomo alle Ältesten Israels, alle Häupter der Stämme und die Fürsten der Sippen Israels in Jerusalem, damit sie die Lade des Bundes des Herrn hinaufbrächten aus der Stadt Davids, das ist Zion. Und es versammelten sich beim König alle Männer Israels zum Fest, das im siebenten Monat ist. Und es kamen alle Ältesten Israels, und die Leviten hoben die Lade auf und brachten sie hinauf samt der Stiftshütte und allem heiligen Gerät, das in der Stiftshütte war; es brachten sie hinauf die Priester und Leviten. Aber der König Salomo und die ganze Gemeinde Israel, die bei ihm vor der Lade versammelt war, opferten Schafe und Rinder, so viel, dass es niemand zählen noch berechnen konnte.
Und alle Leviten, die Sänger waren, nämlich Asaf, Heman und Jedutun und ihre Söhne und Brüder, angetan mit feiner Leinwand, standen östlich vom Altar mit Zimbeln, Psaltern und Harfen und bei ihnen hundertzwanzig Priester, die mit Trompeten bliesen. Und es war, als wäre es einer, der trompetete und sänge, als hörte man eine Stimme loben und danken dem Herrn. Und als sich die Stimme der Trompeten, Zimbeln und Saitenspiele erhob und man den Herrn lobte: »Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig«, da wurde das Haus erfüllt mit einer Wolke als das Haus des Herrn, sodass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes.
Früher war alles besser. Früher, da waren die Sommer noch richtig heiß und die Winter noch richtig kalt. Da war mehr Lametta am Baum und mehr Streusel auf dem Kuchen. Der Fußball war besser, und so weiter, und so fort.
Die alttestamentliche Version dieses Liedes singt der heutige Predigttext. Zur Zeit des zweiten Tempels im alten Israel beschreibt der Autor der Chronikbücher, wie es bei der Weihe des ersten Tempels gewesen sein muss. Und nach seiner Schilderung muss es wirklich besonders gewesen sein – nein, mehr als besonders: ideal!
Nach langer Bauzeit ist der Tempel endlich fertig. Oben auf dem Zionshügel steht er – prächtig, gebaut aus hellem Stein, mit goldenen Zinnen. Er überragt die ganze Stadt Jerusalem. Und heute ist endlich Einweihung: Das ganze Volk Israel ist gekommen, inklusive aller Ältesten, der Priester, und der Leviten – der Leute vom Stamm Levi, die im Dienst des Tempels stehen. Und natürlich König Salomo, Israels bester König überhaupt, der den Tempel hatte bauen lassen. Alle sind sie da, und weil damals zu einem guten Gottesdienst Tieropfer gehören, opfern sie „Schafe und Rinder, so viel, dass es niemand zählen noch berechnen konnte.“
Die Lade Gottes wird feierlich in den neuen Tempel gebracht – dieser hölzerne Kasten, mit Gold überzogen, der die Gegenwart Gottes verkörpert, und die Tradition: schon seit der Wüstenwanderung ist diese Lade dabei – da „wohnte“ sie noch in dem mobilen Tempelzelt, dem „Zelt der Begegnung“, das Mose nach Gottes Anleitung gebaut hatte.
Der Dresscode ist nicht weniger als feinstes Leinen. Alle Tempelmusiker sind da, inklusive der besten der besten. Alle Instrumente, die es damals gibt, werden aufgefahren – und nicht weniger als 120 trompetenspielende Priester. (Man stelle sich vor, wie laut das gewesen sein muss!) Und als dieses Ensemble dann zu spielen beginnt, da geschieht es:
„Es war, als wäre es einer, der trompetete und sänge, als hörte man eine Stimme loben und danken dem Herrn. Und als sich die Stimme der Trompeten, Zimbeln und Saitenspiele erhob und man den Herrn lobte: »Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig«, da wurde das Haus erfüllt mit einer Wolke als das Haus des Herrn, sodass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes.“
Die Musik trifft sprichwörtlich den richtigen Ton, und daraufhin erfüllt eine Wolke den Tempel – so wie einst die Wolkensäule in der Wüste: Die sichtbare Gegenwart der Herrlichkeit des HERRN! Gott selbst erscheint, und an dieser Stelle heißt es, das Haus wurde erfüllt „als das Haus des Herrn“. Will heißen: Gott höchstpersönlich macht aus dem Haus - den Tempel.
Schöner kann ein Gottesdienst nicht sein. Da möchte man sagen: Wann wird’s endlich wieder so schön, wie es einmal war – oder eigentlich besser: wie es noch nie war! Denn wie gesagt, wenn dieser Bibeltext ein Lied wäre, dann trüge es den Titel: „Die ideale Tempelweihe“. Jahrhunderte später wurde er geschrieben, als man die Rolle des zweiten Tempels begründen wollte damit, wie es beim ersten Tempel war – oder wie man es sich vorstellte, dass es gewesen sein könnte.
Die Musik spielte eine zentrale Rolle bei dieser Tempelweihe. Warum, das braucht man in der Johann-Sebastian-Bach-Gemeinde eigentlich nicht lange zu erklären. Musik verbindet auf einer Ebene, die Worte allein oft nicht erreichen. Wenn wir gemeinsam singen, entsteht eine tiefe Einheit. Stimmen verschmelzen zu einem Ganzen, und für einen Moment wird spürbar: Wir sind Teil von etwas Größerem.
Zugleich schenkt Musik im Gottesdienst Freude. Melodien tragen unsere Dankbarkeit, unsere Hoffnung und unser Lob zu Gott. Selbst in schweren Zeiten kann ein Lied das Herz öffnen und Licht in dunkle Gedanken bringen. Die Freude, die dabei entsteht, ist oft still und tief – nicht oberflächlich, sondern getragen von Vertrauen.
Und Musik gibt uns Kraft: Wenn wir singen oder zuhören, können wir neue Energie schöpfen. Texte und Klänge erinnern uns an Gottes Nähe und daran, dass wir nicht allein sind. Ein bekanntes Lied ist wie ein Anker, die Halt gibt.
Nicht zuletzt gibt uns Musik Mut: Sie ermutigt uns, unseren Glauben zu leben und nach außen zu tragen. Glaube und Musik können tief miteinander verbunden sein – Johann-Sebastian Bach lässt grüßen! Ob bei der Tempelweihe im alten Israel oder hier und heute: Musik kann zu einem Weg werden, auf dem wir Gott begegnen.
Aber dieser Tage hören wir auch ein anderes Lied: Statt neue Tempel einzuweihen werden hierzulande immer mehr Kirchen zugemacht. Aus Lobgesang – wird Abgesang. Hier in Lichterfelde ist das noch weit weg – aber auch bei uns nimmt die Zahl der Kirchenmitglieder ab. Hin und wieder merken wir das im Gottesdienst, wenn wir weniger sind als früher. Perspektivisch wird es auch weniger hauptamtlich Mitarbeitende geben in unseren Gemeinden. Da kann die Verlockung groß sein, zu sagen: Wenn es doch nur wieder so wäre… wie es noch nie war! Zuflucht zu suchen in der Vergangenheit – oder in einer idealisierten Version der Vergangenheit.
Das Lied von der Zukunft der Kirche wird oft mit ganz viel Moll und wenig Dur gesungen. Je tiefer man einsteigt, desto mehr machen sich Entmutigung, ja Weltuntergangsstimmung breit. Und natürlich darf, ja muss getrauert werden, wenn Dinge verloren gehen.
Doch: eine kleinere, weniger glorreiche Kirche ist nicht weniger Kirche als die, die wir uns in einer idealen Vergangenheit ausmalen können. Dort, wo wir singen, sind wir in Gemeinschaft miteinander und mit Gott. Und damit sind wir Kirche – auch weiterhin.
Vielleicht ist es also gar nicht die große, überwältigende Inszenierung, auf die es am Ende ankommt. Vielleicht braucht es keine 120 Trompeten und keine Wolke, die alles erfüllt. Vielleicht geschieht das Entscheidende viel leiser – und doch nicht weniger wirklich: wenn Menschen zusammenkommen, wenn sie singen, beten, hören, hoffen.
Denn die Verheißung bleibt: Gott ist da. Nicht nur im prachtvollen Tempel von damals, nicht nur in den idealen Bildern der Vergangenheit – sondern hier und heute, mitten unter uns. Wo wir ihn loben, wo wir auf ihn vertrauen, wo wir uns von seiner Gegenwart berühren lassen, da wird aus jedem Raum ein Haus des Herrn.
Und vielleicht klingt unser Lied manchmal anders. Vielleicht weniger gewaltig, weniger perfekt, manchmal auch brüchig oder leise. Aber es ist unser Lied. Und wenn wir es gemeinsam singen, dann gilt auch für uns: „Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig.“
Darum: Lasst uns, lassen Sie uns weiter singen – Kantate! In Einheit, in Freude, mit Kraft und mit Mut. Nicht, weil alles so ist wie früher – sondern weil Gott derselbe ist. Und weil er seine Kirche trägt – gestern, heute und morgen.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.
Lied
Ich sing dir mein Lied (SJ 110)
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Fürbitte
Gott, wir bitten dich für deine Kirche in aller Welt:
dass sie nicht verstummt, sondern dein Lob weitersingt –
in alten und neuen Liedern, in vertrauten und ungewohnten Formen.
Schenke Einheit unter den Christen und Mut, deinen Namen zu bekennen.
Wir bitten dich für alle, denen die Freude verloren gegangen ist:
für Menschen in Trauer, in Krankheit, in Angst oder Einsamkeit.
Sei ihnen nahe, richte sie auf und schenke ihnen neue Hoffnung –
vielleicht zuerst leise, wie ein zarter Ton.
Wir bitten dich für uns selbst und unsere Gemeinde:
dass wir Kraft und Mut finden für die Wege, die vor uns liegen.
Bewahre uns davor, nur zurückzublicken,
und öffne uns für das, was du heute und morgen mit uns vorhast.
Lass unser Leben ein Lied sein, das dich ehrt.
Alles, was uns sonst noch bewegt,
legen wir in die Worte, die Jesus uns gelehrt hat:
Vaterunser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
Lied
Vom Aufgang der Sonne (EG 456)
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Segen
Gott segne Dich und er behüte Dich.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf Dich und gebe Dir Frieden. Amen.
Mit herzlichen Grüßen, Pfarrer Oliver Matri
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